3. Liga

Chemnitzer FC: Für Trainer Glöckner ist der Lauf "eine Momentaufnahme"

Chemnitz will weiter Punkte gegen den Abstieg sammeln

Glöckner über den Lauf: "Nur eine Momentaufnahme"

Chemnitz' Coach Patrick Glöckner.

Chemnitz' Coach Patrick Glöckner will trotz der zuletzt positiven Ergebnisse am Boden bleiben. imago images

Für den Chemnitzer FC hätte das Jahr kaum besser beginnen können. Aus den ersten drei Partien holte der noch zur Winterpause auf Rang 17 stehende Ostklub satte sieben Punkte. Zum Vergleich: Aus den ersten 20 Spielen sammelten die Himmelblauen gerade einmal 20 Zähler - also im Schnitt einen pro Partie. Dank des starken Starts in das neue Jahr verließen die Schützlinge von Trainer Patrick Glöckner zudem erstmals seit dem 13. Spieltag die Abstiegszone.

Mit Respekt und einer guten Selbsteinschätzung gegen Magdeburg

Am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker) geht es nun gegen das um nur ein Punkt besser dastehende Team des 1. FC Magdeburg. Laut CFC-Coach Glöckner ist der Zweitligaabsteiger aber um einiges stärker, als Platz 14 in der Tabelle und die schwache Form (nur ein Sieg aus den drei Spielen 2020) aussagen. Der kommende Gegner sei für den Trainer nicht nur mit starken Einzelspielern bespickt, sondern auch "immer in der Lage, über Nadelstiche und Umschaltspiel gute Situationen zu kreieren". So zumindest zitiert ihn die Vereinswebsite der Chemnitzer.

3. Liga - 24. Spieltag
3. Liga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
MSV Duisburg
44
2
FC Ingolstadt 04
41
3
SpVgg Unterhaching
41
Chemnitzer FC - Vereinsdaten

Gründungsdatum

15.01.1966

Vereinsfarben

Himmelblau-Weiß

Wichtig zu wissen ist außerdem, wie defensivstark der kommende Kontrahent ist. Mit nur 26 Gegentoren stellt der 1. FC Magdeburg die zweitbeste Defensive der Liga. Mit durchschnittlich knapp 17.000 Zuschauern pro Partie strömen zu den Heimspielen des FCM zudem zahlreiche Fans. Auch am Samstag werden über 15.000 Zuschauer erwartet. Rund 500 Anhänger sollen aus Chemnitz kommen. Glöckner ist trotz der vorhandenen Möglichkeit, an Magdeburg vorbeizuziehen, aber keiner, der zu euphorisch wird. Zwar gab er an, bei der Arbeit mit seinem Team ein neues gewisses Maß an Lockerheit bemerkt zu haben, doch er stellte auch klar: "Es ist wichtig zu wissen, dass die aktuelle Position nur eine Momentaufnahme ist." Am Samstag gelte primär, "unseren Job gegen den Ball gut zu machen".

Vier Spieler nicht dabei - vor allem Hosiners Ausfall schmerzt

Sicher nicht dabei mithelfen können werden die Langzeitverletzten Ioannis Karsanidis und Tobias Müller sowie die Gelbgesperrten Sören Reddemann und Philipp Hosiner. Vor allem der Ausfall von Top-Torjäger Hosiner, der zuletzt vier Doppelpacks in Serie beisteuerte, schmerzt. Schließlich traf der Top-Torschütze der Liga in den letzten sechs Begegnungen immer und war für die Chemnitzer der Punktgarant schlechthin.

kon

Hosiner hat Platz eins im Visier