Wintersport

Rodel-WM: Bronze für Wendel/Arlt - Loch wird 13.

Sprint-Auftakt bei der Rodel-WM in Sotschi: Auch Frauen gehen leer aus

Bronze für Wendel/Arlt - Loch wird 13.

Doppelsitzer-Podium

Bronze für Deutschland (re.) - so sieht das Podium im Sprint-Wettbewerb bei der WM in Sotschi aus. imago images

Weltmeister Felix Loch hat sich zum Auftakt der Rodel-WM in Sotschi im Sprint der starken russischen Konkurrenz beugen müssen und wartet weiterhin auf seinen ersten Sieg in der laufenden Saison. Der Vorjahres-Zweite im Sprintwettbewerb kam am Freitag auf der Olympia-Bahn von 2014 nur auf den enttäuschenden 13. Platz vor seinem Teamkollegen Sebastian Bley, der 14. wurde. Neuer Weltmeister auf der verkürzten Strecke mit fliegendem Start wurde der Russe Roman Repilow vor dem Österreicher David Gleirscher und Dominik Fischnaller aus Italien.

Taubitz kann Vorjahreserfolg nicht wiederholen

Deutschlands Rodel-Hoffnung Julia Taubitz hat im WM-Sprintwettbewerb einen Podestplatz verfehlt und sich den russischen Gastgeberinnen geschlagen geben müssen. Die 23 Jahre alte Sportsoldatin aus Oberwiesenthal kam am Freitag bei den Titelkämpfen in Sotschi nur auf Rang vier und konnte ihren Vorjahreserfolg als WM-Zweite nicht wiederholen. Neue Weltmeisterin wurde Jekatarina Katnikowa vor der Weltcup-Führenden Tatjana Iwanowa und der Lettin Eliza Cauce.

Auf der Olympia-Bahn von 2014 kamen die weiteren deutschen Rodlerinnen Anna Berreiter aus Berchtesgaden und Cheyenne Rosenthal aus Winterberg auf die Plätze neun und zehn. Im Vorjahr belegten die deutschen Frauen im Sprint bei den Titelkämpfen in Winterberg alle drei Podestplätze.

Wendl/Arlt Dritte im Sprint - Russen-Duo Weltmeister

Die erfolgsverwöhnten deutschen Doppelsitzer mussten sich bei der ersten Entscheidung der Rodel-Weltmeisterschaft in Sotschi im Sprint-Wettbewerb mit einer Bronzemedaille begnügen. Die Gesamtweltcup-Zweiten Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) kamen am Freitag auf der Olympiabahn von 2014 auf den dritten Rang hinter den neuen Weltmeistern Aleksander Denisew/Wladislaw Antonow (Russland) und den Italienern Emanuel Rieder/Simon Kainzwaldner.

Die Titelverteidiger Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) wurden Vierte. Das Winterberger Duo Robin Geueke/David Gamm kam auf den zwölften Rang. Die Sprintwettbewerbe zählen seit 2016 zum WM-Programm.

aho/dpa