Bundesliga

1. FC Köln: Markus Gisdol will gegen Bayern fußballerische Mittel wählen

Köln will gegen den Rekordmeister fußballerische Lösungen finden

Gisdol: Auch gegen Bayern "nicht nur nach vorne schlagen"

Markus Gisdol

Vier Heimsiege in Serie - und jetzt kommt Bayern: Kölns Trainer Markus Gisdol. picture-alliance

Der Ansatz ist vielversprechend: "Es ist unabdingbar", mahnt Markus Gisdol, "dass wir vernünftig Fußball spielen." Es würde auch gegen die Bayern nichts bringen "das Ding nur nach vorne zu schlagen." Der Auftrag des Kölner Trainers an sein Team steht: "Wir müssen fußballerische Lösungen finden."

Für dieses Vorhaben steht ihm weitgehend die Mannschaft zur Verfügung, die zuletzt den SC Freiburg überzeugend besiegte, Ismail Jakobs könnte wegen einer nicht vollständig ausgeheilten Mandelentzündung fehlen, ihn dürfte Florian Kainz vorne links ersetzen.

"Die Bayern werden wahrscheinlich deutscher Meister"

Schwächen und Stärken des Rekordmeisters sind natürlich ein Thema in Köln, im Mittelpunkt aber steht die Konsolidierung, die Hansi Flick eingeleitet und in Spitzenfußball umgewandelt hat. FC-Geschäftsführer Horst Heldt, der von 1990 bis 1993 mit Flick in Köln zusammenspielte, ist sich der Rollenverteilung bewusst: "Die Bayern haben sich gefangen und werden wahrscheinlich deutscher Meister. Das zeigt, dass Hansi einen herausragenden Job macht."

Was Jürgen Klinsmann angeht, ist Heldt anderer Meinung: "Das war nicht im Ansatz nachvollziehbar, extrem unverschämt", kritisiert er das Verhalten des Ex-Kollegen. Seine Sache von jetzt auf gleich im Stich zu lassen, "das geht gar nicht. Das geht mich ja eigentlich nichts an. Aber ich habe da schon Mitgefühl mit Michael Preetz. Aber er hat die Sache souverän moderiert", lobt Heldt den Kollegen.

Frank Lußem

kicker.tv Hintergrund

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