3. Liga

Kickers-Coach Schiele: "Werden gutes Spiel machen und ein Tor schießen"

Münsters Trainer Sascha Hildmann will gegen Würzburg eine stabile Defensive sehen

Kickers-Coach Schiele: "Werden gutes Spiel machen und ein Tor schießen"

Kickers-Trainer Michael Schiele bald die Fäuste beim Jubeln.

Kickers-Trainer Michael Schiele gab sich vor dem Aufeinandertreffen mit Preußen Münster selbstbewusst. imago images

Wenn es nach Kickers-Angreifer Dominic Baumann geht, fahren die Würzburger "mit breiter Brust und Selbstvertrauen" nach Münster. Seine eigenen Leistungen scheinen den 24-Jährigen also mit viel Selbstbewusstsein ausgestattet zu haben. Denn nachdem er sich Ende August einen Bruch des Außenknöchels im Sprunggelenk zuzog, kehrte Baumann zum Start ins neue Jahr auf den Rasen zurück.

Bei der 1:2-Niederlage in Unterhaching reichte es nur zu einem Kurzeinsatz, bei den letzten beiden so starken Partien (6:0 in Großaspach, 3:1 im Heimspiel gegen Ingolstadt) stand der gebürtige Wermsdorfer aber wieder in der Startelf - und überzeugte mit guten Leistungen sowie je einem Treffer und Assist. "Ich habe schon gesagt, dass ich 2020 wieder Gas geben will. Und ich denke, man sieht auf dem Platz, dass ich wieder voll da bin", entgegnete er dem vereinseigenen Sender "Kickers TV".

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Baumann Dominic

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Rossipal Alexander

3. Liga - 24. Spieltag
3. Liga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
MSV Duisburg
44
2
FC Ingolstadt 04
41
3
SpVgg Unterhaching
41

Schieles mutige Prognose - Hildmanns Plan

Über sich selbst meinte Baumann außerdem, dass er viele Wege gehen würde, was "allen guttut". Auch seinem Trainer Michael Schiele, der den Gegner aus Münster nicht ganz einschätzen kann: Schließlich haben die Preußen in ihrer vorherigen Partie "in Kaiserslautern (1:1 Anm. d. Red.) sehr defensiv auf Konter gespielt, ein Spiel vorher waren sie nicht ganz so defensiv". Dennoch gab auch Schiele sich selbstbewusst - und eine Prognose ab: "Die Jungs sind heiß. Wir werden ein gutes Spiel machen und auch ein Tor schießen." Nichtsdestotrotz warnte er vor dem kommenden Gegner: "Sie haben eine ganz gute Offensive mit viel Speed und jetzt auch eine andere Herangehensweise."

Münsters Coach Sascha Hildmann gab gegenüber dem vereinseigenen Sender der Preußen "nullsechs.TV" einen klaren Matchplan aus. Seine Mannschaft solle "wieder genauso stabil und kompakt bleiben wie gegen Kaiserslautern". Außerdem sei es der Plan, "wenig zuzulassen und den ein oder anderen Konter" zu fahren. Eine insgesamt etwas sicherere Spielweise, vor allem nach vorne, sei sicherlich auch nicht verkehrt.

Ich glaube, das wird ein richtig harter Brocken für uns.

Preußen Münsters Trainer Sascha Hildmann.

Die Frage, ob Würzburg die "Mannschaft der Stunde" sei, bejahte Hildmann. Schließlich haben die Kickers "sich stabilisiert und gefunden - und tolle Ergebnisse erzielt." Bereits zuvor hätten sie "immer gute Leistungen gezeigt", zurzeit kommen die passenden Endstände dem lediglich hinzu. Daher hielt Hildmann fest: "Ich glaube, das wird ein richtig harter Brocken für uns."

Angst vor der Aufgabe habe er aber nicht, ebenso wenig wie sein Verteidiger Alexander Rosspial. Dieser lobte, genau wie sein Coach, den Lauf des kommenden Gegners. Er stellte aber auch klar: "Wir wollen dagegenhalten und zuhause auf jeden Fall punkten." Dafür müsse sich das Team "auf die eigenen Stärken berufen". Die Spielweise müsse auch seiner Meinung nach der gegen Lautern ähneln, aber "einen ticken mutiger" werden. Die Mannschaft müsse dafür "sehr aggressiv stehen und mit Ballgewinn Nadelstiche nach vorne setzen". Der entscheidende Punkt sei, die Zweikämpfe anzunehmen - "und so immer besser ins Spiel zu kommen".

kon