2. Bundesliga

Arminia Bielefeld bangt um Stefan Ortega

Debüt für Neuzugang Linner?

50:50-Chance: Bielefeld bangt um Ortega

Stefan Ortega

Kann er oder kann er nicht? Stefan Ortega droht für das Auswärtsspiel in Fürth auszufallen. imago images

Wie Arminia-Coach Uwe Neuhaus auf der Pressekonferenz am Donnerstag mitteilte, ist Ortega aufgrund eines grippalen Infekts fraglich für die Partie beim Tabellenfünften aus Franken. "Er hat es heute Morgen gemerkt und war dann sofort beim Arzt", erzählt Bielefelds Trainer. "Der hat uns die Auskunft gegeben, dass die Chancen auf einen Einsatz 50:50 stehen." Hoffnung bestehe also zumindest bei Ortega, der bislang in dieser Saison noch kein einziges Ligaspiel verpasst hat. Sollte es für den Schlussmann reichen, würde er getrennt von der Mannschaft nach Fürth fahren, um die Ansteckungsgefahr zu verringern.

Vertreten werden würde Ortega durch Neuverpflichtung Oscar Linner. Für den Schweden, Anfang Januar von AIK Solna gekommen, wäre es das Debüt im Dress der Arminen - obwohl laut Neuhaus noch nicht alles rund läuft für den 22-Jährigen. "Er hat sicherlich noch Umstellungsprobleme aufgrund seiner Spielweise. Seine bisherige Torwartausbildung war in vielen Bereichen anders gelagert, als wir das handhaben", erklärte der Coach.

Spielersteckbrief Ortega

Ortega Stefan

Spielersteckbrief Klewin

Klewin Philipp

Spielersteckbrief Linner

Linner Oscar

Spielersteckbrief Kiss

Kiss Agoston

Bauchschmerzen habe er aber nicht, falls Linner zwischen den Pfosten stehen sollte. "Hier und da hat er mal ein kleines Tief, aber für ein Spiel ist das gar kein Problem, da ist er schon fit", so Neuhaus. "Er ist ein Top-Profi, ist aufmerksam und tut alles, um sich zu verbessern." Eine andere Option als Linner hat Neuhaus im Falle eines Ortega-Ausfalls auch nicht, da auch Philipp Klewin, der etatmäßige dritte Torwart, nicht zur Verfügung stehen wird. Somit könnte der 18-jährige Ungar Agoston Kiss in Fürth als Ersatztorwart im Aufgebot stehen.

"Nicht nur noch mit der Hacke spielen": Neuhaus warnt sein Team

Ungeachtet der Torwart-Personalien warnte Neuhaus, das Schützenfest gegen Regensburg überzubewerten. "Wir sollten nicht davon ausgehen, dass jedes Spiel so läuft", sagte der 60-Jährige. "Wir müssen das richtige Gefühl dafür bekommen, wann auch mal einfache Lösungen notwendig sind und nicht nur noch mit der Hacke spielen." Dennoch sei es auch wichtig, "die Begeisterung, Fußball zu spielen", die sein Team gegen die Oberpfälzer an den Tag gelegt hatte, auch an den Fürther Ronhof zu transportieren.

Dort sei ausschlaggebend, "wie gut wir es schaffen, unser Spiel durchzusetzen, wie gut wir in der Chancenverwertung und auch im Herausspielen von Chancen sind", blickt Neuhaus voraus. "Das wird das Spiel entscheiden."

mib

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