Bundesliga

FC Augsburg: Trainer Schmidt kündigt personelle Änderungen für das Heimspiel gegen Freiburg an

Augsburg: Max und Gouweleeuw sind fit

Schmidt kündigt personelle Änderungen an

Martin Schmidt

Erwartet eine Reaktion: Martin Schmidt. imago images

Abwehrchef Jeffrey Gouweleeuw und Linksverteidiger Philipp Max hatten zu Beginn der Woche krankheitsbedingt pausieren müssen. Inzwischen sind beide wieder im Training und voraussichtlich bereit für einen Einsatz gegen Freiburg. Für Jan Moravek (Grippe) wird die Zeit hingegen knapp, der Brasilianer Iago steht nach erfolgreicher Olympia-Qualifikation wieder zur Verfügung.

Nach der indiskutablen zweiten Hälfte beim 0:5 in Frankfurt will Schmidt in seiner Startelf Wechsel vornehmen. "Jeder Spieler weiß, dass jede Position auf dem Prüfstand ist", sagt der 52-Jährige. "Wir werden sicherlich die eine oder andere Änderung sehen." Er werde aber "nicht alles durcheinanderwirbeln" und "nicht fünf, sechs neue bringen", fügte der Schweizer hinzu.

Framberger und Löwen sind Startelfkandidaten

Möglich ist, dass Raphael Framberger erstmals nach seinem im Herbst erlittenen Muskelfaserriss wieder von Beginn an spielt. Das Eigengewächs hatte zuletzt allerdings ebenfalls mit einer Erkältung zu kämpfen und stand deshalb in Frankfurt nicht im Kader. Auf Frambergers Position rechts in der Viererkette hatten gegen die Eintracht Tin Jedvaj und Stephan Lichtsteiner große Probleme.

Auch Winter-Neuzugang Eduard Löwen wäre ein Kandidat für die Startelf - auf der Doppelsechs oder in offensiverer Rolle. Spannend ist, ob neben dem gesetzten Ex-Freiburger Florian Niederlechner erneut Alfred Finnbogason als zweite Spitze aufläuft oder ob der Isländer wieder auf die Bank muss. Zuletzt hatte Schmidt auch den Druck auf Torwart Tomas Koubek erhöht, ein Wechsel am Samstag käme dennoch überraschend.

Schmidt erwartet eine Reaktion

Nach der Pleite in Frankfurt sei die Mannschaft "unheimlich unzufrieden und wütend auf sich selbst", berichtete Schmidt. Er erwartet gegen Freiburg "eine andere Mentalität" und eine Reaktion: "Das Team ist in der Pflicht. Und wir werden bereit sein." Es sei der Anspruch, ein Heimspiel gegen einen Konkurrenten auf Augenhöhe zu dominieren und zu gewinnen: "Die drei Punkte müssen hierbleiben, trotz aller Spielstärke von Freiburg, trotz ihres Laufs", stellte Schmidt klar.

Ähnlich hatte sich der Trainer vor zwei Wochen nach dem enttäuschende 0:2 bei Union Berlin und vor dem Heimspiel gegen Werder Bremen geäußert. Es folgte ein befreiender und überzeugender Sieg. Der wäre für den FCA auch diesmal wichtig, denn in den Wochen danach warten Leverkusen, Gladbach und Bayern.

David Bernreuther