2. Bundesliga

SV Wehen Wiesbaden: Lust auf Revanche

Trainer Rehm hofft auf Aigner und Mockenhaupt

Wehen Wiesbadens Lust auf Revanche

Wehen Wiesbadens Offensivspieler Stefan Aigner plagen noch leichte muskuläre Probleme.

Wehen Wiesbadens Offensivspieler Stefan Aigner plagen noch leichte muskuläre Probleme. imago images

Mit 0:5 unterlag der SV Wehen Wiesbaden in der Hinrunde gegen die Oberpfälzer. Das wollen die Schützlinge von Trainer Rüdiger Rehm nicht auf sich sitzen lassen und peilen am Samstag (13 Uhr) die Revanche an. Zumal der damals dreifache Regensburger Torschütze Marco Grüttner gelb-gesperrt fehlt. "Es kann nur besser werden", erinnert sich Rehm an die Schmach, "wir fahren guten Mutes dorthin."

Der SVWW musste jüngst einen herben Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg einstecken, unterlag vor eigenem Publikum mit 0:1 gegen den direkten Konkurrenten VfL Bochum. Die erste Niederlage nach zuvor zwei Siegen und einem Remis.

Systemumstellung greift vor allem auswärts

34, 30, 41 - das sind die prozentuellen Anteile Wehen Wiesbadens in Sachen Ballbesitz in den jüngsten drei Spielen. Hatte man in der Aufstiegssaison durch schnelles Umschalten und Überfalltaktik die meisten Auswärtssiege eingefahren, so spielen diese Elemente nun auch daheim eine größere Rolle. Trainer Rehm musste eine potenzielle Offensivkraft opfern, um aus der Vierer- eine Fünfer-Abwehrkette zu machen. Immerhin auswärts erweist sich diese Marschroute weiterhin als erfolgreich: Vier Zähler holten die Hessen in zwei Rückrunden-Auswärtsspielen, dieser Trend soll auch in Regensburg anhalten.

Klappt's mit dem vierten Auswärtssieg?

In der Fremde sind die Hessen, die noch auf den Einsatz von Stefan Aigner (muskuläre Probleme) und Sascha Mockenhaupt (Schulter) hoffen, erfolgreicher als zu Hause. In zehn Spielen (3/3/4) auf des Gegners Platz sprangen schon zwölf Punkte heraus, daheim dagegen lediglich neun Zähler in elf Partien.

mas/ms

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