Bundesliga

Cunha will bei Hertha BSC in Marcelinhos große Fußstapfen treten

Nach Olympia-Quali: Offensivspieler freut sich auf Berlin

Matheus Cunha: Brasilianische Supermärkte und ein großes Erbe

Wurde am 31. Januar beim Heimspiel gegen Schalke auf der Anzeigetafel vorgestellt: Hertha-Neuzugang Matheus Cunha. imago images

Insgesamt fünf Treffer erzielte Cunha für Brasilien auf den Weg zu den Spielen von Japan 2020 - die wichtigsten beiden beim finalen 3:0 über den Erzrivalen Argentinien, das sich dennoch ebenso für Olympia qualifizierte. Von Kolumbien brach Cunha über den Umweg Rio de Janeiro - mit nur zehnstündigem Aufenthalt - anschließend Richtung Berlin auf und traf am Mittwochmittag schließlich in der deutschen Hauptstadt ein.

Auf der Webseite der Hertha äußerte sich Cunha zu den Beweggründen über seinen Wechsel vom Champions-League-Teilnehmer und Bundesliga-Topklub Leipzig: "Der Klub hat viel Geschichte. In den Gesprächen hatte ich schnell ein richtig gutes Gefühl, das Projekt und die Ziele haben mich überzeugt", meinte der Offensivakteur, der bei den Sachsen angesichts von großer Konkurrenz, unter anderem von Timo Werner, Yussuf Poulsen und Patrik Schick, kaum Einsatzminuten erhielt.

Spielersteckbrief Matheus Cunha

Santos Carneiro de Cunha Matheus

Cunha und die Fußstapfen von Marcelinho

Bei der Hertha möchte Cunha nun an das - angesichts von Spielern wie Marcelinho, Alex Alves oder Gilberto - durchaus große Erbe ehemaliger brasilianischer Spieler in Berlin anknüpfen. "Marcelinho mochte ich als Spieler immer sehr. Er kommt aus dem gleichen Bundesstaat (Paraiba; d. Red.) - und jetzt haben wir mit dem FC Coritiba und Hertha BSC sogar zwei gemeinsame Vereine. Ich hoffe, dass ich ähnlich viele schöne Tore schießen werde", sagt Cunha, der in der Bundesliga für Leipzig zwei Bundesliga-Treffer in 35 zumeist verkürzten Einsätzen vorweisen konnte.

Ein gute Meinung hat er schon jetzt über seine neue Heimatstadt: "Ich liebe Berlin, ich war schon oft hier, wenn ich ein paar Tage frei hatte. Hier gibt es viele gute Restaurants und brasilianische Supermärkte", sagt Cunha, der gerade mit dem Olympiastadion gute Erinnerungen verknüpft, denn "hier habe ich mein erstes Bundesliga-Tor geschossen". Damals, am 3. November 2018 beim Leipziger 3:0-Auswärtserfolg, allerdings noch gegen die Hertha.

jom