2. Bundesliga

FCN-Trainer Jens Keller: "Selbstvertrauen und Überheblichkeit liegen eng beieinander"

Fragezeichen hinter Nürnberger und Zrelak

Keller: "Selbstvertrauen und Überheblichkeit liegen eng beieinander"

Jens Keller

Jens Keller will mit dem Club in Heidenheim den dritten Sieg in Serie feiern. imago images

Wenn für den 1. FC Nürnberg aller guten Dinge drei sein sollen, muss er nach den Erfolgen gegen Sandhausen (2:0) und in Osnabrück (1:0) am Freitagabend in Heidenheim nachlegen. "Wichtig ist, dass das Selbstvertrauen zurückkommt", sagt Jens Keller ob der Mini-Erfolgsserie, der Trainer warnt aber auch: "Selbstvertrauen und Überheblichkeit können ganz eng beieinander sein. Wir müssen einfach so weitermachen, unsere Siege haben wir durch harte Arbeit geholt." Besonderen Wert legt Keller dabei weiterhin auf eine gute Arbeit in der Defensive, von der die zwei Zu-Null-Siege hintereinander zeugen. "Das ist die Basis zum Erfolg. Vorne sind wir mit unserer Qualität immer in der Lage, Tore zu schießen."

Wir fahren mit Selbstvertrauen dort hin.

Club-Trainer Jens Keller vor der Partie in Heidenheim
2. Bundesliga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Arminia Bielefeld
44
2
Hamburger SV
41
3
VfB Stuttgart
41
Trainersteckbrief Keller

Keller Jens

1. FC Nürnberg - Vereinsdaten

Gründungsdatum

04.05.1900

Vereinsfarben

Rot-Weiß

Dem Gastgeber Heidenheim, starker Vierter in der Tabelle, schiebt Keller die Favoritenrolle zu. "Heidenheim spielt eine starke Saison und steht nicht zu Unrecht da oben. Sie sind unheimlich kompakt, verfügen über eine enorme Qualität im Umschaltspiel und erzielen ein Drittel ihrer Tore nach Standards." Kann der kommende Gegner sogar ins Aufstiegsrennen eingreifen? "Warum nicht? Die Chance besteht", glaubt Keller, macht gleichzeitig aber klar, dass der Club dafür kein Punktelieferant sein will. "Wir fahren mit Selbstvertrauen dort hin."

Darf Dovedan gegen seinen Ex-Klub von Beginn an ran?

Während der zuletzt gesperrte Michael Frey in die Startelf zurückkehren dürfte, fehlt nun mit Robin Hack der gefährlichste FCN-Offensivspieler wegen seiner fünften Gelben Karte. Keller wollte sich nicht in die Karten schauen lassen, wer den U-21-Nationalspieler ersetzt. Seine Optionen heißen Nikola Dovedan gegen seinen Ex-Klub, Felix Lohkemper oder Sebastian Kerk. Enrico Valentini könnte nach einem ausgeheilten Innenbandanriss auf der Ersatzbank sitzen, zumal Asger Sörensen (Adduktorenprobleme) ausfällt. Ein kleines Fragezeichen steht hinter den Einsätzen von Fabian Nürnberger und Adam Zrelak, die das Training am Mittwoch angeschlagen beendeten.

Frank Linkesch