3. Liga

Magdeburg: Beck und die Torflaute - Franz mit deutlichen Worten

Letzter Sieg datiert vom 30. November 2019

Beck und die Torflaute - Franz mit deutlichen Worten

Hat derzeit mit einer Torflaute zu kämpfen: Magdeburgs Stürmer Christian Beck

Hat derzeit mit einer Torflaute zu kämpfen: Magdeburgs Stürmer Christian Beck imago images

Fünf Tore in den ersten sieben Spielen. Die Saison konnte für Christian Beck persönlich nicht besser starten. Allerdings gelangen dem Stürmer in 16 weiteren Partien nur noch drei Treffer. In den letzten drei Begegnungen blieb der 31-Jährige sogar ohne eigenen Torerfolg.

Natürlich ist die Torflaute auch dem erfahrenen Angreifer bewusst. Er verwies bei Magenta Sport nach der Niederlage im Spiel gegen den SV Meppen (0:2) jedoch auf die Mannschaft und die sportlich brisante Situation: "Mit einer solchen Leistung wie gegen Meppen geht es ausschließlich um den Klassenerhalt. Wir haben uns viel vorgenommen und uns dann so schlecht präsentiert. Das ist eine Katastrophe und dafür gibt es keine Entschuldigung. Wir müssen jetzt richtige Männer sein und zeigen, dass wir Abstiegskampf können".

Enttäuschte und wütende Fans

Weiteres Problem: Die Stimmung bei den sonst so treuen und loyalen Anhängern kippt. Bestes Beispiel: Die Fans machten nach der enttäuschenden Partie gegen Meppen nicht nur mit einem gellenden Pfeifkonzert ihren Unmut über den lethargischen Auftritt der Hausherren Luft. Vielmehr wurde im Ultrablock ein Transparent mit der Aufschrift "Wir brauchen eine sportliche Leitung, die uns sofort weiterhilft" ausgerollt.

"Ich kann die Fans verstehen. Sie kommen Woche für Woche ins Stadion und wollen uns siegen sehen, während wir es seit Wochen einfach nicht schaffen, konstant gute Leistungen zu zeigen und die Fans zu belohnen", zeigte Beck Verständnis für die Wut und Enttäuschung der Fans.

"Schlechtestes Spiel seitdem ich hier bin"

Magdeburgs sportlicher Leiter Maik Franz hatte noch deutlichere Worte parat: "Das war das schlechteste Spiel in den vier Jahren, in denen ich jetzt hier bin." Die Bilanz der vergangenen Wochen und Monate ist erschreckend: Die Elbestädter warten nun schon seit dem 2:1 Ende November 2019 in Großaspach auf einen Dreier. Zudem holte der Zweitliga-Absteiger nur mickrige zwei Punkte aus den vergangenen sechs Partien.

Gelingt gegen Chemnitz die Wende?

Am kommenden Samstag wartet auf die Wollitz-Elf mit dem Abstiegsduell gegen den Chemnitzer FC die nächste große Herausforderung. Der Aufsteiger präsentiert sich momentan äußerst formstark und verlor nur eine Partie aus den vergangenen fünf Spielen. Am Wochenende schlug der CFC sogar den Aufstiegsaspiranten Halle mit 3:0. Um die nächste Schockstarre in Magdeburg zu vermeiden, ist ein Dreier Pflicht.

kon/hjm