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Mehr Kooperationen mit Männer-Klubs: Däbritz "fände das aus zwei Gründen gut"

Vereine in Spanien, England und Frankreich sollen als Vorbild dienen

Mehr Kooperationen mit Männer-Klubs: Däbritz "fände das aus zwei Gründen gut"

Die Frauenfußball-Bundesliga strebt weitere Kooperationen mit Männer-Erstligisten an

Die Frauenfußball-Bundesliga strebt weitere Kooperationen mit Männer-Erstligisten an. imago images

"Viele Clubs in Spanien, England und Frankreich praktizieren dies bereits, und wenn die großen Clubs damit anfangen, werden die kleinen sicherlich auch nachziehen." sagte Siggi Dietrich, Manager des 1. FFC Frankfurt und Vorsitzender des neu geschaffenen Ausschusses der Frauen-Bundesliga beim DFB. Sein Verein spielt vom Sommer an unter dem Dach von Eintracht Frankfurt. Die Frauen starten am Freitagabend mit dem Spitzenspiel zwischen dem Tabellenzweiten TSG 1899 Hoffenheim und Titelverteidiger VfL Wolfsburg ins Fußballjahr 2020.

"Ich denke, dass es langfristig so kommen wird, dass noch deutlich mehr Profi-Vereine auch eine Frauen-Abteilung haben werden", sagte Nationalspielerin Sara Däbritz von Paris Saint-Germain der Deutschen Presse-Agentur. "Ich fände das aus zwei Gründen gut. Zum einen könnten dadurch viele coole Paarungen entstehen wie Bayern gegen Dortmund oder sogar Derbys wie Schalke gegen Dortmund. Da würden sicher viele Zuschauer kommen. Zum anderen habe ich in Freiburg, München und Paris nun selbst in drei solcher Vereine gespielt und sehr gute Erfahrungen gemacht."

Däbritz sieht bei einem Männer-Club ein enormes Zuschauerpotenzial: "Die Ultras der Männer sind regelmäßig bei unseren Spielen dabei und machen richtig Stimmung. Zuletzt gegen Marseille haben wir vor 3500 Zuschauern gespielt und die Stimmung über 90 Minuten war großartig." In der Bundesliga liegt der Besucherschnitt allerdings immer noch bei knapp unter 1000 Fans.

dpa/kon