Bundesliga

Mainz 05: Warum Beierlorzer in Berlin Szalai statt Mateta aufstellte

Mainz: Defensivstärkerer Szalai statt Mateta

Beierlorzer erklärt die Stürmerwahl

Adam Szalai

Durfte in Berlin von Beginn an ran: Adam Szalai. imago images

Der Ungar hatte überraschend den Vorzug vor Jean-Philippe "JP" Mateta erhalten. Der Franzose, mit 14 Treffern bester Mainzer Torschütze der Vorsaison und erst seit Ende der Hinrunde wieder fit, saß 90 Minuten auf der Bank. Warum, erklärte der Coach nach dem Spiel. "Adam macht es in der Defensive noch geschickter, da kann der JP viel lernen", befand Beierlorzer.

Den Spielaufbau der Berliner Dreierkette mit Niklas Stark, Dedryck Boyata und Jordan Torunarigha, zu dem sich situativ auch der Sechser Santiago Ascacibar gesellte, wollte der Mainzer Trainer früh unterbinden, der Dreiersturm mit Quaison, Szalai und Levin Öztunali schaffte das gut. "Es war gar nicht so einfach gegen den Dreier- oder Viereraufbau. Hertha hat vieles versucht, aber Adam hat es zusammen mit Levin und Robin ganz, ganz geschickt gemacht."

10,66 Kilometer lief Szalai in seinen 81 Minuten Einsatzzeit, ein fleißiger Auftritt. Nach vorne allerdings gelang dem Hünen wenig - anders als dem für ihn eingewechselten Onisiwo, der in den neun Minuten Restspielzeit einen Treffer vorbereitete und einen Elfmeter herausholte.

Für das kommende Heimspiel gegen Schalke 04 am Sonntag (18 Uhr, LIVE! bei kicker) ist Mateta wieder eine Option für die Startelf, denn, so findet auch Beierlorzer: "Offensiv ist JP sicher der gefährlichere Torschütze."

Patrick Kleinmann

Bilder zur Partie Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05