Bundesliga

Timo Werner (RB Leipzig) gibt zu: "Keine Frage, den muss ich machen"

Stürmer von RB Leipzig lässt den Sieg beim FC Bayern liegen

Werner gibt zu: "Keine Frage, den muss ich machen"

Timo Werner ist Spieler von RB Leipzig.

Hat die Top-Chance beim FC Bayern München liegen gelassen: RB-Stürmer und Nationalspieler Timo Werner. imago images

Nach dem 4:3-Spektakel vom Samstag zwischen Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund war die Vorfreude auf das Spitzenspiel zwischen Spitzenreiter Bayern München und Verfolger RB Leipzig groß.

Am Ende aber sollte dies die einzige Partie des 21. Spieltags sein, die 0:0 endete. Was auch daran lag, dass nach dem Seitenwechsel sichtlich selbstbewusstere Sachsen drei Chancen ausließen. Nach einer vertanen Aktion von Marcel Sabitzer war es hierbei vor allem Timo Werner, der zweimal das 1:0 hätte erzielen können - in Minute 63 sogar müssen. Denn hier tauchte der deutsche Nationalspieler in der Allianz-Arena unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw nach Nkunku-Zuspiel von der linken Seite wenige Meter vor Torwart Manuel Neuer auf und verzog links vorbei.

Ohne Umschweife gab Werner im Anschluss gegenüber "Sky" dann auch zu: "Gar keine Frage: In solch einem Spiel muss man so eine Möglichkeit nutzen. Den muss ich machen."

"Wir hatten zuletzt sehr, sehr harte Spiele"

Allgemein zeigte sich der 23-Jährige aber mit dem verbesserten Auftritt seines Teams zufrieden. Gerade im Hinblick auf die zu zaghafte Vorstellung vor der Pause, als der FC Bayern längere Zeit spielerisch drückend überlegen war (ohne selbst allzu viel Möglichkeiten herauszuspielen). "So wie wir am Anfang gespielt haben, war es nur eine Frage der Zeit, bis wir ein Gegentor bekommen. Doch dann haben wir das gemacht, was der Trainer von uns wollte und sogar Chancen gehabt. Wir haben gekämpft und uns den Punkt verdient", so Werner hinterher, um dann nochmals zu den Top-Szenen zu sagen: "Unsere Riesenchancen, darunter die eine von mir, die sollten dann eigentlich schon rein."

Mit dem Punktgewinn bleibt das seit vier Pflichtspielen ohne Sieg gebliebene RB Leipzig mit nun 42 Zählern aus 21 Partien ärgster Verfolger von Tabellenführer und Meister Bayern (43). Eine Rolle, die dem Team laut Werner besser liegt: "Wir hatten zuletzt sehr, sehr harte Spiele (darunter auch das 1:3-Pokal-Aus in Frankfurt; Anm.d.Red.). Auch das 2:2 gegen Gladbach war nicht leicht. Wir haben deswegen, denke ich, zwei Punkte gewonnen mit den letzten beiden Partien - und sicherlich woanders auch schon Punkte liegen gelassen. Jetzt sind wir Zweiter, können von hinten angreifen. Vielleicht schaffen wir es dann auch noch."

mag

Bilder zur Partie Bayern München - RB Leipzig