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Ford GT: Zum Lebensende noch stärker

Update für den Supersportwagen - Jetzt mit 670 PS - Reminiszenz an Le Mans

Ford GT: Zum Lebensende noch stärker

Ford GT

Ford GT: Zum Modelljahr 2020 erstarkt der Supersportler auf 670 PS. Hersteller

Fünf Jahre und nicht länger: Als Ford den GT im Jahr 2017 auf den Markt brachte, stand schon fest, dass 2022 das Karriereende kommen würde. In nunmehr zwei Jahren sollen in der Manufaktur im kanadischen Markham nahe Toronto die letzten Exemplare des Supersportlers gefertigt werden.

Der Sound wird noch brachialer

Noch ist es aber nicht so weit. Das Modelljahr 2020 hat begonnen, und das geht der GT mit einigen Pferdestärken mehr als bislang an. Der 3,5 Liter große Biturbo-V6 legt um 13 PS zu und leistet jetzt 670 PS. Außerdem hat Ford das Kühlsystem optimiert, stärkere Zündspulen und neue Kolben eingebaut sowie eine soundstarke Titan-Auspuffanlage von Akrapovic installiert.

Wer was Anderes will als das Serienmodell, dem dienen sich zwei Sondereditionen an. Die erste heißt "Liquid Carbon", trägt eine Karosserie aus Sichtkarbon und verzichtet komplett auf Farblack, nur eine Versiegelung mit Klarlack ist aufgetragen.

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Gulf-Edition: Die Startnummer hat sich zum neuen Modelljahr von 9 auf 6 geändert. Hersteller

Farbenfroher schon kommt die Gulf-Edition 2020 daher, ausführlich firmiert das Modell unter dem Namen "Gulf Racing Heritage Livery" und soll an den ruhmreichen GT40 erinnern, der in der Saison 1968/69 Le Mans gewonnen hat. Die klassische Farbgebung in hellblau und orange bleibt, die Startnummer wechselt indes von 9 auf 6.

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2022 ist Schluss: In zwei Jahren beendet Ford die Produktion des GT. Hersteller

Die Verbrauchswerte dürften einer ökologischen Betrachtung freilich nicht standhalten: Schon bislang hat der GT knapp 15 Liter pro 100 km konsumiert, die CO2-Emissionen lagen bei 350 g/km.

Was der Ford GT 2020 kosten soll, ist noch nicht bekannt. Wer das strenge Bewerbungs-Prozedere für das aktuelle Modell erfolgreich durchlaufen hat, "durfte" daraufhin etwa 530.000 Euro investieren.

ule