2. Bundesliga

HSV: Dudziak steht gegen den KSC parat - Hecking: "Können wir eigentlich über den Haufen werfen"

Hamburgs Dudziak steht gegen den KSC zur Verfügung

Hecking: "Können wir eigentlich über den Haufen werfen"

Dieter Hecking

HSV-Coach Dieter Hecking kann gegen den KSC auf die Dienste von Jeremy Dudziak zählen. picture alliance

Natürlich stand auch das erstmalige kontrollierte Abbrennen von Pyrotechnik auf der Pressekonferenz des Hamburger SV zum Heimspiel am Samstag gegen den Karlsruher SC (13 Uhr, LIVE! bei kicker) auf der Agenda. "Ich lasse mich überraschen", antwortete Hecking auf die erste Frage, musste aber auch eingestehen: "Ich weiß nicht, wie es genau abläuft, ich bin nicht involviert in die Abläufe." Weshalb der HSV-Coach dann den Schwerpunkt auch schnell verlagerte: "Eigentlich wollte ich hier über Fußball reden."

Wurde dann auch, und Hecking hatte zunächst Positives zu berichten: Denn Jeremy Dudziak, der beim 3:1 in Bochum am letzten Montag in der 71. Minute ausgewechselt werden musste, hat seine Wadenprobleme überwunden und steht Hecking zur Verfügung: "Er hat gestern voll trainieren können, der Muskel ist Stand heute schmerzfrei", sagte Hecking. Zwei andere Spieler dagegen werden neben den Langzeitverletzten Josh Vagnoman und Jan Gyamerah fehlen: Keeper Julian Pollersbeck hat noch kein grünes Licht von den Ärzten bekommen, "aber das wird über kurz oder lang passieren" (Hecking). Jairo, der unter der Woche wieder in das Training eingestiegen ist, werde ebenfalls noch keine Option für den Kader sein.

Spielersteckbrief Dudziak

Dudziak Jeremy

Trainersteckbrief Hecking

Hecking Dieter

Hecking: "Der KSC ist keine Laufkundschaft"

Nach dem gelungenen Start in das neue Jahr will Hecking mit dem dritten Sieg in Folge nachlegen, warnt aber vor dem kommenden Gegner: "Der KSC ist keine Laufkundschaft." Nur, weil der KSC eine schlechte Phase habe, dürfe sein Team den Vorletzten nicht unterschätzen. "Wenn wir glauben, dass 80 Prozent reichen, werden wir eine Enttäuschung erleben", sagte Hecking. Zumal der Trainerwechsel bei den Badenern die Vorbereitung auf die Partie durchkreuzt hat. "Alles, was wir bis zum Pokalspiel gesehen haben, können wir eigentlich über den Haufen werfen", sagte Hecking. Doch letztendlich, so der 55-Jährige, "kommt es am Ende darauf an, was wir machen."

jer