Eishockey

NHL: Leon Draisaitls nächste Nullnummer, Edmontons nächste Pleite

NHL: Grubauer langt 25-mal zu

Draisaitls nächste Nullnummer, Edmontons nächste Pleite

Maxim Letunov und Leon Draisaitl (re.)

Leon Draisaitl (re.) muss Maxim Letunov von den San Jose Sharks Center ziehen lassen. imago images

Elfmal nacheinander war Draisaitl mindestens ein Treffer oder eine Vorlage in der NHL gelungen, nun blieb der gebürtige Kölner im Trikot der Oilers zweimal ohne Scorerpunkt - und Edmonton zweimal ohne Punkte. Denn die Kanadier mussten am Donnerstagabend (Ortszeit) bei der 3:6 (2:2, 0:2, 1:2)-Niederlage gegen die San Jose Sharks die zweite Pleite in Folge hinnehmen. Sam Gagner und Connor McDavid hatten zwar für eine 2:0-Führung gesorgt, dannach ging bei den Oilers aber so gut wie nichts mehr. Fünf Gegentore in Folge waren die Quittung. Timo Meier gelangen beim 6:3 der Sharks zwei Tore und eine Vorlage.

Besser lief es hingegen für Philipp Grubauer und die Colorado Avalanche. Das Team aus Denver schaffte zum ersten Mal seit dem 11. Februar 2016 wieder einen Sieg in Ottawa. Beim 4:1 (1:1, 2:0, 1:0)-Erfolg bei den Senators parierte Grubauer 25 Schüsse. Für Colorado war es der fünfte Sieg aus den letzten sechs Spielen.

Ebenfalls erfolgreich war Torhüter-Kollege Thomas Greiss mit den New York Islanders. Während Landsmann Tom Kühnhackl im Aufgebot der Gastgeber fehlte, verzeichnete Greiss beim 5:3 (0:2, 2:1, 3:0)-Heimsieg gegen die Los Angeles Kings 22 Paraden. Die Islanders meldeten sich nach einem 1:3-Rückstand durch zwei Tore von Kieefer Bellows und Treffern von Matt Martin und Andres Lee zurück und verbesserten sich in der Metropolitan Division auf den dritten Tabellenplatz. Die Kings, bei denen der frühere Bundestrainer Marco Sturm als Assistenzcoach arbeitet, kassierten indes die achte Niederlage im neunten Spiel.

Nach unten zeigt auch die Formkurve der Calgary Flames, bei denen Tobias Rieder unter Vertrag steht. Im Heimspiel gegen die Nashville Predators unterlagen die Kanadier mit 2:3 (1:2, 1:1, 0:0) und kassierten somit die dritte Pleite in Folge. Außerdem stand Korbinian Holzer für die Anaheim Ducks etwas mehr als 13 Minuten auf dem Eis. Die 2:3 (0:1, 1:1, 1:0, 0:1)-Niederlage nach Verlängerung bei den Montreal Canadiens konnte aber auch der Verteidiger nicht verhindern.

Kahun macht Fortschritte

Angreifer Dominik Kahun hingegen fehlte den Pittsburgh Penguins zum vierten Mal in Serie. Während der fünfmalige Stanley-Cup-Gewinner im Verfolgerduell der Eastern Conference bei den Tampa Bay Lightning mit 2:4 (0:2, 1:1, 1:1) den Kürzeren zog, trainierte Kahun individuell. Sein Trainer Mike Sullivan erklärte, dass der 24-Jährige nach seiner erlittenen Gehirnerschütterung gute Fortschritte machen würde.

Ergebnisse, Donnerstag, 06. Februar

Buffalo Sabres - Detroit Red Wings 3:4 n.P.
Montreal Canadiens - Anaheim Ducks 3:2 n.V.
Tampa Bay Lightning - Pittsburgh Penguins 4:2
Florida Panthers - Vegas Golden Knights 2:7
New York Islanders - Los Angeles Kings 5:3
Philadelphia Flyers - New Jersey Devils 0:5
Ottawa Senators - Colorado Avalanche 1:4
St. Louis Blues - Winnipeg Jets 2:4
Minnesota Wild - Vancouver Canucks 4:2
Calgary Flames - Nashville Predators 2:3
Edmonton Oilers - San Jose Sharks 3:6
Arizona Coyotes - Carolina Hurricanes 3:5

nik