DFB-Pokal

Kwasniok: "Ich möchte mich bei meinem Vorgänger bedanken"

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Kwasniok: "Ich möchte mich bei meinem Vorgänger bedanken"

Lukas Kwasniok

Bedankte sich bei Vorgänger Dirk Lottner: Saarbrückens Coach Lukas Kwasniok nach seinem erfolgreichen Debüt. getty images

Eintracht Frankfurt - RB Leipzig 3:1 (1:0)
Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): "Wir haben ein besseres Spiel gemacht als vor zehn Tagen, besonders in der ersten Halbzeit. Das 1:0 hat uns natürlich gutgetan. Unser Plan war, dass wir defensiv sehr gut stehen und schnell umschalten. Ich habe eine tolle Leistung unserer Mannschaft gesehen. Ich bin stolz, dass wir unter den letzten Acht stehen und den Vorjahresfinalisten eliminiert haben."

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): "Im Strafraum haben wir in der Hinrunde viele Tore gemacht, aktuell ist es nicht so, und dann geraten wir in Rückstand. Frankfurt hat sehr gut gekontert, extrem gallig verteidigt und gute Balleroberungen gehabt. Es hat nicht unbedingt die viel bessere Mannschaft gewonnen, aber im Fußball geht es um Ergebnisse."

1. FC Kaiserslautern - Fortuna Düsseldorf 2:5 (2:1)
Boris Schommers (Trainer 1. FC Kaiserslautern): "Der Gegner hat sehr stark begonnen. Wir kriegen das 0:1, aber diese Mannschaft ist so gefestigt, dass sie auch gegen einen Bundesligisten zurückkommt. Wir spielen eine richtig, richtig gute erste Halbzeit. Die individuelle Qualität hat sich durchgesetzt, nach dem 2:3 wurde es immer schwerer.

Uwe Rösler (Trainer Fortuna Düsseldorf): "Es ist sehr glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Wir haben gut angefangen, der Ausgleichstreffer hat uns verunsichert. Wir müssen das Selbstvertrauen noch viel mehr ausbauen. Kaiserslautern hat richtig gut gespielt in der ersten Halbzeit und uns verunsichert. Wir mussten ruhig bleiben. Wir wollten ein Momentum aufbauen, das ist uns gelungen. Der Sieg hilft, unsere Moral auszubauen."

Werder Bremen - Borussia Dortmund 3:2 (2:0)
Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): "Aus meiner Sicht war das kein unverdienter Sieg für uns. Wir wissen aber auch, dass am Samstag gegen Union Berlin ein ganz anderes Spiel auf uns wartet. Die erste Halbzeit war für unsere Verhältnisse brillant, aber auch danach haben wir in vielen Situationen die richtigen Entscheidungen getroffen."

Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund): "Ich bin natürlich sehr enttäuscht. Besonders die erste Halbzeit war überhaupt nicht gut, da haben wir fast alle Zweikämpfe verloren und uns nicht gut bewegt. Nach der Pause lief es dann schon besser, aber wir haben unsere vorhandenen Torchancen leider nicht nutzen können."

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Schalke 04 - Hertha BSC 3:2 n.V. (2:2, 0:2)
David Wagner (Trainer Schalke 04): "Es war ein tolles Fußballspiel. Mit der Energie in diesem Stadion ist alles möglich. Am Ende war es ein verdienter Sieg. Ich habe null Erklärung für die Rote Karte. Ich habe die Rufe nicht gehört, aber ich möchte mich im Namen von Schalke 04 entschuldigen, so was gehört sich nicht."

Jürgen Klinsmann (Trainer Hertha BSC): "Ich bin enttäuscht und verärgert. Bis zur 70. Minute haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht. Dann kam der Vorfall mit Torunarigha. Der Junge wurde beleidigt und hat emotional reagiert. Wir haben es den Schiedsrichtern gesagt, dass sie den Jungen schützen müssen. Da muss man Fingerspitzengefühl haben."

Bayer 04 Leverkusen - VfB Stuttgart 2:1 (0:0)
Peter Bosz (Trainer Bayer 04 Leverkusen): "Was sagt ein Trainer, der im Pokal gewinnt? Das Wichtigste ist, dass wir weiter sind. Wenn ich das Spiel sehe, kann ich nicht zufrieden sein. In der ersten Halbzeit haben wir nicht gut gespielt, das lag aber auch an Stuttgart. In der zweiten Halbzeit haben wir besser gespielt, absolut nicht gut, aber besser. Aber das war viel zu wenig."

Pellegrino Matarazzo (Trainer VfB Stuttgart): "Wir haben ein gutes Pokalspiel gesehen. Ein Spiel, das auch in beide Richtungen laufen könnte. Ich bin stolz auf die Jungs. Am Ende spricht viel für die Moral der Mannschaft, dass wir nach dem 0:2 noch den Anschluss machen und noch die Chance am Ende haben."

SC Verl - Union Berlin 0:1 (0:0)
Guerino Capretti (Trainer SC Verl): "Ich kann nicht viel Schlechtes über meine Mannschaft sagen. In brenzligen Situationen haben wir Mut gezeigt und oft gut raus gespielt. Wenn man gegen einen Bundesligisten weiterkommen möchte, braucht man ein bisschen Glück. Das hat uns heute gefehlt. Wir können den Pokal erhobenen Hauptes verlassen. Meinen 38. Geburtstag werde ich auf jeden Fall nicht vergessen."

Urs Fischer (Trainer Union Berlin): "Es war ein wichtiges Spiel für uns. Siege tun gut, die geben dir Selbstvertrauen. Aufgrund der 90 Minuten und der klareren Chancen auf unserer Seite ist der Sieg verdient. Meine Mannschaft fand heute die richtige Einstellung, der Platz war sehr schwer zu bespielen. Ich freue mich unheimlich, dass wir uns für das Viertelfinale qualifiziert haben."

FC Bayern München - 1899 Hoffenheim 4:3 (3:1)
Hansi Flick (Trainer Bayern München): "Kompliment an Hoffenheim. Am Ende zählt aber, dass man weiterkommt - deswegen bin ich glücklich und zufrieden. Dass wir in der zweiten Halbzeit noch mal so ins Schwimmen kommen, darüber müssen reden und das werden wir analysieren. Das ist ein Weckruf für uns."

Alfred Schreuder (Trainer 1899 Hoffenheim): "Bayern hat am Ende verdient gewonnen. Großes Kompliment, wie der FC Bayern wieder spielt die letzten Monate, das hat mit meinem Kollegen zu tun, der macht einen sehr, sehr guten Job. In der ersten Halbzeit hat uns ein bisschen der Mut gefehlt, mit Ball mehr Chancen herauszuspielen. In der zweiten haben wir es extrem viel besser gemacht. Dafür muss ich meine Mannschaft loben. Wir haben gesehen dass wir mehr haben als elf Stammspieler."

1. FC Saarbrücken - Karlsruher SC 5:3 i.E. (0:0)
Lukas Kwasniok (Trainer 1. FC Saarbrücken): "Das wird man hier so schnell nicht vergessen. Das war heute ein typischer Fight, am Ende hatten wir auch Glück. Ich möchte mich bei meinem Vorgänger bedanken, ohne ihn wären wir nicht hier."

Christian Eichner (Trainer Karlsruher SC): "Das Spiel war ein Auf und Ab mit einer hohen Intensität. Ich wollte höher attackieren und den Gegner dadurch überraschen. Wir waren im gegnerischen Sechzehner zu inkonsequent."

zusammengestellt vom SID