Basketball

Bayern bleibt eine Heimmacht - Oldenburg gewinnt Generalprobe

Bayreuth unterliegt Gießen - Bamberg überholt Würzburg

Bayern bleibt eine Heimmacht - Oldenburg schlägt Berlin

Mathias Lessort vs. Lucas Fischer

Szene aus dem Münchner Heimspiel: Bayerns Mathias Lessort im Duell mit Würzburgs Lucas Fischer. imago images

Der FC Bayern München hat im 17. Spiel der Basketball-Bundesliga den 16. Sieg geholt. Der deutsche Meister - ohne den ehemaligen NBA-Start Greg Monroe, der eine Pause verordnet bekam - setzte sich zum Auftakt der Rückrunde am Sonntag mit 71:60 (25:25) gegen s. Oliver Würzburg durch und bleibt souverän an der Tabellenspitze. Top-Scorer der Partie war Bayerns Ex-NBA-Spieler Paul Zipser mit 18 Punkten. "Es gab wieder Hochs und Tiefs, wir hatten gute und schlechte Momente", sagte Münchens Chefcoach Oliver Kostic, der die vergleichsweise niedrige Wurfquote auf die große Rotation zurückführte. "Das Wichtigste ist heute der Sieg und jetzt schauen wir dem harten Spielplan entgegen, der auf uns zukommt." Der FC Bayern Basketball ist in den kommenden neun Tagen viermal in der Euroleague (in Lyon, gegen Valencia) und in der BBL (Gießen, in Göttingen) gefordert.

Bamberg überholt Würzburg in der Tabelle

Die Würzburger Niederlage nutzte derweil Brose Bamberg im Parallelspiel, um an den Mainstädtern in der Tabelle vorbeizuziehen. Dem neunmaligen Meister gelang im Rennen um die Playoff-Plätze ein wichtiger 87:76 (37:38)-Erfolg gegen Fraport Frankfurt. "In der zweiten Halbzeit hatten wir viel mehr Energie, haben dadurch den Rhythmus gefunden und auch viel mehr Dreier getroffen als in der ersten Halbzeit. Am Ende war das auch die Differenz bei den Punkten", sagte Bambergs Coach Roel Moors.

Gießen mit wichtigem Sieg im Abstiegskampf

Die Jobstairs Gießen 46ers bezwangen medi Bayreuth mit 100:93 (43:43) und verschafften sich damit weitere Luft im Abstiegskampf. "Die gesamte Partie über waren beide Teams meiner Meinung nach auf Augenhöhe", befand Gießens Trainer Ingo Freyer. "Es hängt manchmal an wenigen Kleinigkeiten, ob man am Ende gewinnt oder eben nicht."

Oldenburg gewinnt das Duell der Pokalfinalisten

Am Sonntagabend entschieden außerdem die EWE Baskets Oldenburg das Spitzenspiel gegen Alba Berlin für sich. Im Duell der beiden Pokalfinalisten (das Endspiel steigt am 16. Februar in Berlin) setzten sich die Niedersachsen mit 93:88 (51:45) gegen die Hauptstädter durch. Routinier Rickey Paulding war mit 28 Punkten bester Werfer und Matchwinner.

FC Bayern München - s.Oliver Würzburg 71:60 (13:7,12:18,24:25,22:10)

Punkte FC Bayern München: Zipser 18, Djedovic 15, Koponen 9, Lessort 8, Lo 7, Barthel 6, Bray 3, Huestis 3, King 2
s.Oliver Würzburg: Koch 13, Fischer 10, Hulls 8, Obiesie 7, Bowlin 5, Rudd 5, Etou 4, Richter 4, Wells 4
Zuschauer: 5630

Brose Bamberg - Fraport Frankfurt 87:76 (18:19,19:19,28:20,22:18)

Punkte Brose Bamberg:

Harris 25, Mclean 13, Lee 11, Olinde 8, Seric 8, Taylor 8, Sengfelder 6, Obasohan 5, Marei 3
Fraport Frankfurt: Hines 19, Robertson 19, Mcquaid 12, Völler 10, Rahon 8, Carter 6, Kayser 2
Zuschauer: 5967

Jobstairs Giessen 46ers - medi Bayreuth 100:93 (22:21,21:22,28:19,29:31)

Punkte Jobstairs Giessen 46ers: Petrasek 25, Brown 19, Pjanic 14, Tiby 12, Bryant 11, Myers 11, Kraushaar 5, Gray 3
medi Bayreuth: Robinson 21, Seiferth 19, Linhart 9, Meisner 9, Travis 9, Woodard 9, Alford 7, Bruinsma 7, Doreth 3
Zuschauer: 3251

dpa/pau