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PES-Profis überzeugt von Entwicklung der eFootball.Pro

Nur wenig Verbesserungsvorschläge

PES-Profis überzeugt von Entwicklung der eFootball.Pro

Die eFootball.Pro ist die höchste Liga für Profis der Fußballsimulation PES.

Die eFootball.Pro ist die höchste Liga für Profis der Fußballsimulation PES. kicker eSport

"Ich glaube, dass sich die Liga gut entwickelt", fasst Eldridge O'Niel von Manchester United die vorherrschende Meinung unter den Teilnehmern der eFootball.Pro zusammen. Mitte Dezember begann die zweite Saison des Wettbewerbs von Konami. Aufgrund des Beitritts von vier prominenten Vereinen - FC Bayern München, Juventus Turin, Manchester United, FC Arsenal - liegt dieses Jahr ein besonderes Augenmerk auf der Liga. Gleichzeitig ist es der Hauptgrund, warum die Spieler hoffnungsfroh gestimmt sind. "Je mehr große Klubs der Liga beitreten, desto stärker steigt das Interesse weiterer Vereine. Und wenn selbst so große Klubs wie Bayern oder Manchester beitreten, wollen vielleicht noch mehr dabei sein", kommentiert O'Niel. Lotfi Derradj vom Meisterteam AS Monaco fügt hinzu: "Dank der vier neuen, prestigeträchtigen Vereine fühlt sich der Wettbewerb noch wichtiger an."

Dass die Liga vier neue Klubs begrüßen darf, liegt an Konami. Der PES-Erschaffer und Veranstalter einigte sich mit den Vereinen im Rahmen von Lizenzverhandlungen für eFootball PES 2020 auch auf eine Teilnahme an der eFootball.Pro. Ein kostspieliges Unterfangen für den Videospielentwickler, doch genau richtig, wie José Carlos Sánchez vom FC Bayern München findet: "Konami hat viel Geld ausgegeben für den Wettbewerb und aus meiner Sicht machen sie damit das Richtige."

Vereine sorgen für Zuschauerzuwachs

Dass der Plan aufgeht, zeigt sich unter anderem an den Zuschauerzahlen. Im Durchschnitt bewegten sich diese während der YouTube-Livestreams an den drei bisherigen Spieltagen im fünfstelligen Bereich. Zwischendurch schauten auf dem offiziellen PES-Kanal sogar über 25.000 Personen gleichzeitig zu. Insgesamt haben die bisherigen Übertragungen zusammengenommen fast sieben Millionen Aufrufe auf YouTube generiert. Das ist ein großer Fortschritt im Vergleich zur Vorsaison, in der ein paar Tausend Klicks pro Spieltag normal waren. "Dadurch werden vielleicht noch mehr Sponsoren und Vereine auf die Liga aufmerksam", hofft Derradj.

Der 3-gegen-3-Modus überzeugt die Profis ebenfalls von der zweiten Saison der eFootball.Pro. Laut O'Niel macht das jede Partie noch anspruchsvoller, dadurch interessanter und holt gleichzeitig die Emotionen aus den Spielern raus. Derradj freut zudem die höhere Anzahl der Spieltage. Dadurch würde sich die Liga wie eine tatsächliche Liga anfühlen.

"Mehr Vereine, mehr Preisgeld"

Aufgrund der vielversprechenden Entwicklung der eFootball.Pro haben die Profis nur vereinzelte Verbesserungsvorschläge: "Ich hoffe, dass in der nächsten Saison noch mehr Vereine dazukommen - wieso nicht noch ein Real Madrid oder Inter Mailand. Das ist der richtige Weg für die nächsten Saisons", merkt beispielsweise Bayerns José Carlos Sánchez an. Die Wünsche von Monacos Derradj sind ebenfalls klar: "Mehr Vereine, mehr Preisgeld. Die Liga ist derzeit bereits sehr gut, aber ich glaube, sie kann noch größer und besser werden."

Christian Mittweg