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"Masterplan 2024": DFB stellt Pilotprojekte vor

EM im eigenen Land als Chance

"Masterplan 2024": DFB stellt Pilotprojekte vor

DFB treibt

Die Heim-EM als Rückenwind: Der DFB will dem Amateurfußball einen neuen Impuls verleihen. imago images

Die Europameisterschaft 2024 in Deutschland wirft ihre Schatten voraus. Von diesem neuerlichen "Sommermärchen" soll auch der Amateurfußball profitieren. Beim 3. Amateurfußball-Kongress, der im Februar 2019 in Kassel stattfand, haben zahlreiche Vertreter aus Verbänden und Vereinen einen verbindlichen Handlungsrahmen beschlossen, der nun im "Masterplan 2024" umgesetzt werden soll. Zunächst wird das im Rahmen von Pilotprojekten geschehen, die bei durchschlagendem Erfolg flächendeckend umgesetzt werden sollen.

Der Masterplan verfolgt nicht nur das Ziel, dass die Anzahl an aktiven Spielern, Trainern und Schiedsrichtern steigt, sondern soll dazu beitragen, dass Funktionäre in ihrem Verein besser qualifiziert werden.

Von "Club 2024" bis zum "DFB-Junior-Referee"

Ein wichtiges Projekt ist der sogenannte "Club 2024". Dort werden in neun Pilotverbänden Berater ehrenamtliche Funktionäre unterstützen, um ihren Klub besser führen zu können. In eine ähnliche Richtung zielt die "Vereinsmanager C-Lizenz", ein Kurs, der die Verantwortlichen in den Vereinen dazu qualifizieren soll, einen Verein selbstständig erfolgreich zu führen.

Um den Nachwuchs besser zu fördern, sollen in diversen Projekten Jugendtrainer von erfahrenen Mentoren begleitet und qualifiziert werden. Beispielsweise richtet sich die "Kindertrainerqualifizierung" an Trainer der Altersstufen U7 bis U11, während sich die Programme "DFB-Junior-Manager" und "DFB-Junior-Coach-Mentoring-Programm" an Schüler richtet.

Auch dem Nachwuchsmangel bei den Schiedsrichtern will der DFB entgegentreten. Auch hier sollen Schüler mit Hilfe von Mentoren, wie beispielsweise beim Projekt "DFB-Junior-Referee" gewonnen und qualifiziert werden. Darüberhinaus soll mit Werbekampagnen der eine oder andere neue Referee gewonnen werden.

stw