3. Liga

Rostocks Trainer Jens Härtel weiß: "Wir müssen viel marschieren"

Rostocks gute Erinnerung an das Hinspiel gegen die Bayern

Härtel weiß: "Wir müssen viel marschieren"

Rostocks Trainer Jens Härtel.

Will mit seinem Team in München nachlegen: Rostocks Trainer Jens Härtel. imago images

Das 1:0 gegen Halle war der zweite Sieg in Folge, vor der Pause hatte sich Hansa mit einem 5:1 gegen Viktoria Köln in den Urlaub verabschiedet. Tabellarisch gesehen ist noch alles drin, Rostock hat fünf Punkte Rückstand auf Platz drei und sieben auf Rang zwei. Aber um weiter Boden gutzumachen, braucht die Kogge am Sonntag einen Sieg in München.

"Wir müssen viel marschieren und füreinander da sein. Das Hinspiel war ein gutes Spiel von uns, wo wir das gut hingekriegt haben. Wir haben kompakt und eng verteidigt. Es ist wichtig, dass wir alle zusammen agieren. Wenn ein Fehler passiert, muss der Nebenmann dazukommen und helfen", gibt Härtel vor, der mit seinem Team in der Hinrunde mit 2:1 gegen die Münchner gewann.

Aber die Bayern starteten sehr gut ins Jahr 2020, siegten letzte Woche mit 3:0 in Düsseldorf gegen Uerdingen. "Die Jungs gucken alle Bundesliga und haben registriert, dass ein paar Jungs von ihnen am Jahresende im Kader waren und gespielt haben. Wir wissen natürlich, dass da eine brutale Qualität ist", so der Trainer. Zum Beispiel Joshua Zirkzee traf in zwei Kurzeinsätzen in der Bundesliga zweimal. Auch gegen die KFC war er unter den Torschützen.

Erster Einsatz für Hanslik?

Unter anderem ihn gilt es am Samstag zu stoppen. "Wir müssen ihnen die Lust und den Spaß am Fußball verderben, sonst wird es schwer für uns, etwas mitzunehmen", weiß Härtel. In München könnte Neuzugang Daniel Hanslik, der am 22. Januar aus Kiel kam, zu seinen ersten Minuten für seinen neuen Arbeitgeber kommen. "Er ist ein absoluter Torjäger. Insgesamt hat er eine sehr ordentliche Trainingswoche gehabt. Er ist robust, hat eine ordentliche Geschwindigkeit und bringt das komplette Stürmerpaket mit. Mit ihm haben wir eine ordentliche Alternative", lobt sein Coach.

mst