Eishockey

NHL: Blues löschen Flames erst im Penaltyschießen

Sabres präsentieren sich anfällig gegen die Senators

Blues löschen Flames erst im Penaltyschießen

Calgary Flames - St. Louis Blues

Erbitterter Kampf: Im Duell zwischen den Calgary Flames und den St. Louis Blues wurde der Sieger erst im Penaltyschießen gefunden. imago images

Blues schlagen Flames im Penaltyschießen

Die Partie zwischen den Calgary Flames und den St. Louis Blues wogte über 65 Minuten hin und her. Calgary war brutal effektiv im Powerplay (3/4, 75 Prozent), St. Louis zeigte viel Präsenz vor dem gegnerischen Tor und sich ein ums andere Mal mit der "Crash-the-net"-Taktik erfolgreich. Alleine im ersten Drittel gab es fünf Treffer und drei Führungswechsel: Alexander Steen machte den Anfang für die Blues (6.), dann drehten die Flames das Spiel durch Matthew Tkachuk (11., PP) und Sean Monhan (16., PP), ehe erneut die Gäste aus "Gateway City" den Spieß dank David Perron (19.) und Jaden Schwartz (20.) umdrehten. Im Mitteldrittel schossen Monahan (25., PP) und Mark Jankowski (30.) die Hausherren wieder in Front. Zach Sanford (41.) rettete seine Farben in die Overtime.

National Hockey League - Woche 18
National Hockey League - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Boston Boston Bruins
74
St. Louis St. Louis Blues
70
Vancouver Vancouver Canucks
65
Ottawa Senators - Vereinsdaten
Ottawa Senators

Gründungsdatum

16.12.1991

Vereinsfarben

Rot-Schwarz-Gold-Weiß

Buffalo Sabres - Vereinsdaten
Buffalo Sabres

Gründungsdatum

22.05.1970

Vereinsfarben

Blau-Gold-Silber-Weiß

St. Louis Blues - Vereinsdaten
St. Louis Blues

Gründungsdatum

05.06.1967

Vereinsfarben

Blau-Gold-Weiß

Calgary Flames - Vereinsdaten
Calgary Flames

Gründungsdatum

01.11.1971

Vereinsfarben

Rot-Gold-Schwarz-Weiß

Nach einer torlosen Verlängerung musste der Sieger im Penaltyschießen gefunden werden. Während Calgarys Monahan und Tkachuk verschossen, verwandelten St. Louis' David Perron und Ryan O'Reilly. "Nach einer langen Pause war das zu erwarten", sagte Flames-Goalie Cam Talbot. "Nach neun Tagen ohne Hockey kannst du nicht auf dem Punkt da sein. Wir hatten Probleme im Abschluss, in der Deckung, also vorne wie hinten." Für die Blues war es bereits das zweite Spiel nach der All-Star-Unterbrechung. "Nach der Pause ist es schwer, wieder reinzukommen", so O'Reilly. "Wir hatten zwei Partien hintereinander gegen Mannschaften, die körperlich spielen und schnell sind. Es war gut, dass wir heute zwei Punkte mitnehmen konnten."

Senators jubeln an den Niagarafällen

Die Buffalo Sabres mussten sich den Ottawa Senators mit 2:5 geschlagen geben. Den Unterschied machten in dieser Begegnung die Special Teams: Während Buffalo nur ein Powerplay-Tor gelang (1/4), schoss Ottawa gleich deren drei (3/4). Jean-Gabriel Pageau (4., PP) und Tyler Ennis (25., PP) brachten die Senators schon früh im jeweiligen Drittel in Front, noch aber konnten die Senators jeweils durch Sam Reinhart (14., PP) und Jack Eichel (29.) ausgleichen. Im Schlussdrittel enteilten dann die Sens: Mike Reilly in Überzahl (49.) sowie zwei Empty-Net-Tore von Mark Borowiecki in Unterzahl (58.) und Nikita Zaitsev (60.) tüteten den Sieg für den Außenseiter ein.

"So können wir uns zu Hause nicht präsentieren", ärgerte sich Buffalos Eichel, der mit seinem 29. Saisontreffer eine Karriere-Bestmarke aufstellte. "So reicht es nicht. Ich meine, wenn du es in die Play-offs schaffen willst, dann musst du auch Play-off-Hockey spielen. Ihr wisst das, ich weiß das und jeder in der Kabine weiß das." Für zusätzlichen Unmut im Sabres-Lager sorgte die Verletzung von Torwart Linus Ullmark (Unterkörper), der im Schlussdrittel durch Carter Hutton ersetzt werden musste. Bei Ottawa, das nur zwei der letzten sieben Spiele gewinnen konnte (2-1-4), war die Freude dagegen groß: "Zuletzt wurden wir für unseren Aufwand nicht belohnt. Wir müssen uns weiter bemühen, besser werden und uns für die harte Arbeit belohnen. Das war der Schlüssel heute", so Senators-Torwart Craig Anderson.

NHL-Ergebnisse vom 28. Januar 2020:

Buffalo Sabres - Ottawa Senators 2:5
Calgary Flames - St. Louis Blues 4:5 n.P.

cru