Basketball

NBA: Joel Embiid läuft mit Kobe Bryants Rückennummer auf

NBA am Dienstag

Embiids besondere Rückkehr - Blamable zwölf Minuten für Dallas

Joel Embiid

Gab nach neun Spielen sein Comeback für Philadelphia: Big Man Joel Embiid. picture alliance

Dallas Mavericks - Phoenix Suns 104:133

Zum vierten Mal nahm Dirk Nowitzki in dieser Saison als Zuschauer Platz im American Airlines Center, um ein Spiel "seiner" Mavericks zu schauen - zum ersten Mal gewann Dallas nicht. Tatsächlich kassierten die Texaner gegen Phoenix sogar ihre höchste Pleite der Saison und stellten einen Franchise-Negativrekord auf: Besonders im dritten Viertel fanden die Mavs keine Mittel gegen Devin Booker (32 Punkte/6 Rebounds/9 Assists) und DeAndre Ayton (31/9/1) und kassierten historisch schlechte 48 Punkte in zwölf Minuten. Im Rennen um die Play-offs sitzen Dallas allmählich OKC und Dennis Schröder im Nacken.

Miami Heat - Boston Celtics 101:109

Im Spitzenspiel des Tages setzten sich die Celtics knapp bei den Heat durch und fügten Miami dadurch die erst dritte Heimpleite der Saison zu. Ohne den verletzten Jayson Tatum trumpften besonders Gordon Hayward (29/9/2) und Jaylen Brown (25/3/5) auf, Daniel Theis steuerte ein Double-Double bei (10/11/1). Für Boston war es im Rennen um den umworbenen zweiten Platz im Osten ein ganz wichtiger Auswärtssieg.

Philadelphia 76ers - Golden State Warriors 115:104

Nach neun verpassten Partien (Fingerverletzung) kehrte Joel Embiid gegen die Golden State Warriors zurück und trug in Gedenken an Kobe Bryant, in Philadelphia geboren und zur High School gegangen, die Rückennummer 24. Und tatsächlich meldete sich Embiid dann auch mit insgesamt 24 Punkten zurück (hinzu kamen zehn Rebounds, ein Assist und ein Block). Die Sixers holten im 24. Heimspiel den 22. Sieg.

Milwaukee Bucks - Washington Wizards 151:131

Ohne den wegen einer Schulterverletzung geschonten Giannis Antetokounmpo mussten die Milwaukee Bucks gegen die Washington Wizards antreten, hatten aber auch so keine Probleme: Für den Greek Freak übernahm All-Star Khris Middleton das Kommando und stellte mit 51 Punkten, zehn Rebounds und sechs Assists einen persönlichen Karrierebestwert auf. Bitter für Washington: Auch 47 Zähler von Bradley Beal brachten nichts beim Primus der Eastern Conference.

mkr