Bundesliga

McKennie und die Schiene: "Manchmal unangenehm"

Schalke: Vorgezogenes Comeback gelingt

McKennie und die Schiene: "Manchmal unangenehm"

Weston McKennie

Schon in München wieder dabei: Weston McKennie (r.). imago images

Eigentlich hatten die Schalker mit einer Rückkehr von Weston McKennie erst für das Auswärtsspiel am Freitag bei Hertha BSC (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) gerechnet. Doch der Mittelfeldspieler, der sich im Dezember gegen Eintracht Frankfurt die Schulter ausgekugelt und sich auf Anraten der Ärzte für eine konservative Behandlung entschieden hatte, erwies sich bereits am Wochenende gegen den FC Bayern als einsatzfähig. In der 80. Minute war McKennie für Jonjoe Kenny eingewechselt worden.

Den Härtetest hat der US-Amerikaner bestanden - und steht seinem Trainer David Wagner nun wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Wobei sich "uneingeschränkt" nur auf seine Leistungsfähigkeit bezieht. In gewisser Weise körperlich eingeschränkt wird sich der 21-Jährige nämlich noch wochenlang fühlen.

"Ich spiele mit einer Schiene", erklärte McKennie am Dienstag und sprach von einer Dauer von "ein, zwei Monaten". Die Schiene dient dem Schutz der Schulter und ihrer Stabilisierung, das Tragen empfindet der Profi als "manchmal unangenehm". Das Problem: Es braucht stets ein paar Atemzüge, bis er sich wieder an das sperrige Hilfsmittel gewöhnt hat.

Doch der Nutzen überwiegt eindeutig, wie bereits die Partie in München gezeigt hat. Im Verlauf seiner zehnminütigen Einsatzzeit war er "einmal auf die Schulter gefallen", verriet McKennie, "aber ich habe mich gut abgestützt und es war alles okay".

Toni Lieto