Bundesliga

Empfindliche Geldstrafe für Union - auch der BVB muss zahlen

Derbys haben ein Nachspiel

Empfindliche Geldstrafe für Union - auch der BVB muss zahlen

Union Berlin

Geldstrafe für Union Berlin. imago images

Am 2. November 2019 hatte Union Berlin den Stadtrivalen Hertha BSC im Stadion an der Alten Försterei zu Gast (1:0). Etwa 250 Anhänger der Eisernen hatten sich vor dem Spiel unkontrolliert Eintritt ins Stadion verschafft. Zudem wurde während des Spiels gegen das Pyro-Verbot verstoßen. Nach dem Abpfiff versuchten schließlich einzelne Zuschauer aus dem Union-Bereich, auf das Spielfeld zu gelangen.

Das Sportgericht des DFB verurteilte den Aufsteiger deshalb zu einer Geldstrafe von 140.000 Euro. Ursprünglich waren sogar vom DFB-Kontrollausschuss 158.000 Euro verlangt worden. 47.000 Euro kann der Verein für sicherheitstechnische und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.

Hertha BSC war bereits vergangene Woche wegen des von ihren Fans verursachten Pyro-Chaos zu einer Rekordstrafe von 190.000 Euro verurteilt worden.

Derby auf Schalke: BVB muss zahlen

Auch Borussia Dortmund muss eine Geldstrafe bezahlen. Teile des BVB-Anhangs hatten Ende Oktober beim Derby auf Schalke (0:0) acht Rauchtöpfe und zwei Bengalos gezündet, weshalb es zu einer Verzögerung des Anpfiffs um zwei Minuten gekommen war. Im weiteren Spielverlauf wurde erneut Pyrotechnik im Dortmund Zuschauerbereich abgebrannt. Das Sportgericht verlang deshalb 28.000 Euro vom BVB.

pau/dpa/sid