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Zu Null: FC Bayerns eSportler schlagen harmlose Schalker

Virtuelles Aufeinandertreffen zweier Bundesligisten

Zu Null: FC Bayerns eSportler schlagen harmlose Schalker

Freudenschreie beim FC Bayern. Die Münchener haben das deutsche Duell gegen Schalke gewonnen.

Freudenschreie beim FC Bayern. Die Münchener haben das deutsche Duell gegen Schalke gewonnen. Konami

Beide Vereine hatten vor der Partie in der PES-Liga eFootball.Pro betont, dass sie voller Selbstvertrauen und gut vorbereitet in das deutsche Duell gehen. Anfänglich schienen die zwei Bundesligisten auch nur Nuancen zu trennen. Im ersten der zwei Spiele stand es lange Zeit 0:0 und Torchancen waren rar. Das lag zu großen Teilen am Schalker Trio, die versuchten mit ihrem kontrollierten Spielaufbau und einer sicheren Defensive zum Sieg zu kommen. Dem Gegenüber standen die drei Spanier vom FC Bayern, die sich immer wieder gut zusprachen und mutig nach vorne wagten. Das wurde belohnt: Nach einer schönen Passstafette auf der linken Seite schoss Alejandro Alguacil in der 88.Minute das erlösende 1:0 für die Bayern.

Euphorisch gestimmt von dem späten Treffer fing Bayern auch das zweite Spiel offensiv an, presste früh und erspielte sich mehrere Chancen. Schalke leistete sich derweil immer mehr Fehler im Aufbauspiel. Sie wussten, dass sie punkten müssen und gingen entsprechend offensiver vor. Das resultierte meist jedoch nur in Ballverlusten. Wie um das zu unterstreichen, landete in der 20. Minute ein gehetzter Pass bei den Münchenern und nach einem weiteren Pass und Schuss im eigenen Tor. Erneut stand es 1:0 für den FC Bayern. Danach blieb der FCB am Drücker und wäre beinahe noch zum 2:0 gekommen, Schalkes Abwehrarbeit verhinderte jedoch Schlimmeres. Das Tor traf Königsblau aber weiterhin nicht. Wie schon im ersten Spiel ging nur wenig nach vorne und die paar Chancen, die Schalke hatte, fanden den Weg nicht ins Tor. Entsprechend enttäuscht zeigten sich die Gelsenkirchener nach der zweiten 0:1-Niederlage. Sie haderten mit der eigenen Leistung und den begrenzten Offensivmöglichkeiten im eigenen Kader.

Glücklicker Trainer, glückliche Spieler

Auf der Gegenseite herrschte derweil Feierlaune. "Wir sind sehr glücklich, dass wir alle sechs Punkte holen konnten ", erklärte Bayerns José Carlos Sánchez Guillén. Die Mentalität hätte gegen Schalke den Unterschied gemacht. Zudem hätten sie sich gegenseitig gepusht, immer auf Sieg gespielt und so das Beste aus sich rausgeholt. Der Münchener Trainer Matthias Luttenberger lobte seine Spieler für die konstante Entwicklung der letzten Wochen. "Das Spiel war aufgrund der wenigen Tore vielleicht ein wenig langweilig, aber taktisch war es auf einem sehr hohen Niveau und Schalke aufgrund ihrer starken Defensive ein unangenehmer Gegner", sagte Luttenberger. Damit hatte der ehemalige PES-Profi gerechnet und einen Spielplan entworfen, den seine Schützlinge optimal umsetzen konnten. In den kommenden Wochen wolle man sich nun vermehrt auf die Chancenverwertung konzentrieren, um weiterhin oben anzugreifen.

13 Punkte hat der FC Bayern München nach drei Spieltagen in der eFootball.Pro auf dem eigenen Konto und steht damit auf Platz 2 hinter dem AS Monaco. Schalke rutscht aufgrund der Nullnummer auf Platz 8 mit sechs Punkten.

Christian Mittweg