2. Bundesliga

Hunt-Comeback geht durch Blamage fast unter

HSV-Kapitän hält beim 2:5 in Lübeck 45 Minuten durch

Hunt-Comeback geht durch Blamage fast unter

HSV-Kapitän Aaron Hunt hat seinen Bänderriss ausgeheilt.

HSV-Kapitän Aaron Hunt hat seinen Bänderriss ausgeheilt. imago images

Die ersten 45 Minuten wirkte Aaron Hunt nach ausgeheiltem Bänderriss im Sprunggelenk beschwerdefrei mit und konstatierte danach: "Der Fuß hat gehalten, das war das Wichtigste für mich." Während der Trainingslagerwoche im portugiesischen Lagos war der 33-Jährige ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, in Lübeck nun feierte er sein Comeback und blickt bereits auf den kommenden Donnerstag voraus. "Ich denke, dass es gegen Nürnberg gehen wird." Worte, die Dieter Hecking gern hört, dennoch bremst der Coach seinen Routinier ein wenig: "Wir müssen jetzt sehen, wie Aaron auf die Belastung reagiert."

Hunt ist zurück - alles andere ließ Hecking erschaudern

"So ein Spiel darfst du nicht abliefern", zürnte der 55-Jährige nach der Rückkehr an seine ehemalige Wirkungsstätte. "2:5 bei einem Regionalligisten zu verlieren, ist alles andere als in Ordnung. Das hat mit dem Kopf zu tun. Du musst die richtige Einstellung mitbringen."

Die fehlte dem Gros des HSV-Kaders, die Ergebnisse dieser Vorbereitung fallen damit ernüchternd aus: Nur einem Sieg gegen den FC Basel (2:0) stehen ein 1:1 gegen den FC Seoul, ein 0:4 gegen Schalke und seit Donnerstag das blamable 2:5 von Lübeck gegenüber. Ein Umstand, der auch den Rückkehrer wurmte: "So viele Gegentore", erklärte Hunt, "darf man gegen einen Regionalligisten nicht bekommen. Das Spiel wird die Stimmung jetzt erstmal ein, zwei Tage drücken."

Sebastian Wolff

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