3. Liga

Das Münsteraner Kennzeichen gab er nie ab: Königs zurück beim SCP

Routinier verstärkt Preußen im Abstiegskampf

Das Münsteraner Kennzeichen gab er nie ab: Königs zurück beim SCP

Marco Königs

2013: Marco Königs trug schon mal das Preußen-Trikot. imago images

So ganz hat er sich nie von Münster verabschiedet. Im Sommer 2013 hatte er nach eineinhalb Jahren zwar das Trikot mit dem Adler auf Brust abgelegt, das Münsteraner Kfz-Kennzeichen dagegen nicht. In Wiesbaden, Regensburg, Köln (Fortuna), Würzburg und Rostock - all seinen darauffolgenden Stationen - bewegte sich Marco Königs mit der Ortsmarke "MS" auf seinem Auto fort.

Jetzt passt es wieder: Königs unterschrieb fast auf den Tag genau acht Jahre später erneut in Münster. "Ich musste nicht eine Sekunde überlegen, ob ich das machen will. Hier steht ein ganz großes Ziel an erster Stelle. Dazu möchte ich meinen Beitrag leisten", sagt der 29-Jährige mit Blick auf den Abstiegskampf. Dafür bringt er die Erfahrung aus 173 Drittliga- sowie 28 Zweitligapartien mit. Darüber hinaus lief er 58-mal in der Regionalliga und achtmal im DFB-Pokal auf.

"Nach dem Abgang von Rufat Dadashov wollten wir im vorderen Bereich noch einmal nachlegen", erklärt Geschäftsführer Malte Metzelder den nach Jan Löhmannsröben und Oliver Steurer dritten Wintertransfer. "Marco ist ein sehr zweit- und drittligaerfahrener Spieler, der viel für die Mannschaft arbeitet und sich sofort für die Rückkehr nach Münster begeistern konnte."

cfl

Die Wintertransfers der 3. Liga