2. Bundesliga

Konkurrenzkampf im Aue-Sturm: Sprintet Krüger Testroet davon?

Wydra vor dem Absprung

Aue: Sprintet Krüger Testroet davon?

Florian Krüger

Florian Krüger dürfte nach starken Auftritten im Aue-Sturm gesetzt bleiben. imago images

Mit Florian Krüger hat sich ein junger, dynamischer Stürmer in Aues Angriff festgespielt. Der 20-jährige Blondschopf kam bislang in 18 Pflichtspielen (Liga und DFB-Pokal) zum Einsatz und verbuchte zehn Scorerpunkte (fünf Tore, fünf Assists). Die große Stärke des Senkrechtstarters ist seine Schnelligkeit, gepaart mit starker Technik und gutem Abschluss. "Es liegt mir, aus der Tiefe zu kommen, da kann ich meine Stärken ausspielen", erklärt Krüger.

Vor der Winterpause war er nicht nur für seine Gegenspieler zu schnell, sondern überholte auch Konkurrent Pascal Testroet. Im neuen erfolgreich praktizierten 3-5-2-System bildete Krüger zusammen mit dem spielstarken Jan Hochscheidt die Doppelspitze. Für Testroet war kein Platz in der Startelf mehr übrig, in den letzten drei Spielen schmorte der physisch stärkere Strafraumstürmer auf der Bank. Und das, obwohl der 29-Jährige in der Hinrunde in 16 Pflichtspielen ebenfalls zehn Scorerpunkte (sechs Tore, vier Assists) sammelte.

Spielersteckbrief Testroet

Testroet Pascal

Spielersteckbrief Wydra

Wydra Dominik

Spielersteckbrief Krüger

Krüger Florian

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Zwar standen Krüger und Testroet auch schon gemeinsam in der Startelf, damals allerdings noch im 4-2-3-1-System mit Testroet als Stoßstürmer und Krüger als Flügelangreifer. Da in der 3-5-2-Grundordnung die Flanken von Außenverteidigern besetzt werden, blieb Testroet auf der Strecke. Auch vor dem Beginn der Rest-Rückrunde scheint Krüger die Nase vorne zu haben.

Freigabe für Wydra

Nach dem Zugang von Innenverteidiger Jacob Rasmussen (AC Florenz, Leihe) und dem Abgang von Mittelfeldmann Hikmet Ciftci (1. FC Kaiserslautern), schienen die Personalplanungen der Veilchen für diesen Winter bereits abgeschlossen zu sein. Nun deutet sich aber doch noch ein Transfer an: Defensiv-Allrounder Dominik Wydra steht vor dem Absprung. "Dominik Wydra hat von uns die Freigabe erteilt bekommen. Er bekommt von uns keine Steine in den Weg gelegt", erklärte FCE-Präsident Helge Leonhardt. Der 25-jährige Österreicher absolvierte in der laufenden Saison erst vier Ligaspiele und sehnt sich nach mehr Einsatzzeit. "Für ihn wäre ein Wechsel ratsam, um die nötige Spielpraxis zu erhalten", führt Leonhardt weiter aus. Im Raum steht ein Leihgeschäft für den vertraglich bis 2021 an Aue gebundenen Wydra. Eine Spur führt zum FC Hansa Rostock in die 3. Liga, der Interesse bekundet haben soll.

cru/tn