Bundesliga

Mainz: Sondertraining für Mateta und Ji

Burkardt und Awoniyi wieder voll bei der Sache

Mainz: Sondertraining für Mateta und Ji

Jean-Philippe Mateta

Musste ein Spezialprogramm abspulen: Jean-Philippe Mateta. picture alliance

"Bei Mateta und Ji haben wir bei den Tests vor dem Trainingslager festgestellt, dass sie im aeroben Bereich nachlegen müssen, damit sie sich besser von den Belastungen erholen. Sie haben drinnen und draußen Sondertraining absolviert", erläutert Trainer Achim Beierlorzer. Auf dem Fahrradergometer, Laufband oder bei Laufeinheiten in freier Natur spulte das Duo am Dienstag ein Spezialprogramm ab, mit dem die Regenerationsfähigkeit erhöht werden soll. Der Nachholbedarf ist der langen Verletzungspause geschuldet, die beide Stürmer in der Hinrunde durchmachten. Das Fehlen von Mwene besitzt eine andere Ursache: Der Österreicher hat gerade einen Infekt überstanden und sollte nur dosiert belastet werden.

Mittendrin in der Trainingsgruppe von Beierlorzer tummelten sich hingegen Burkardt und Awoniyi, die am vergangenen Wochenende nicht im 20er-Kader standen. Eigengewächs Burkardt hatte wegen Hüftproblemen die letzten Trainingseinheiten vor dem Spiel verpasst. "Die Untersuchungen haben nichts ergeben, jetzt geht es wieder", berichtet der Trainer. Awoniyi hat die hohe Anzahl an Stürmern im Mainzer Kader zu spüren bekommen, gegen Freiburg spielten Mateta und Robin Quaison von Anfang an, Ji, Karim Onisiwo und Adam Szalai saßen auf der Bank. Deswegen hatte Mainz den FC Liverpool als Leihgeber und Awoniyi in der Winterpause informiert, dass ein Wechsel im Januar sinnvoll sein könnte. Beierlorzer: "Wir sind nur unserer Pflicht nachgekommen ihm zu sagen: Du wirst nicht so oft spielen, wie du eigentlich spielen solltest, damit du dich zu einem Topspieler entwickelst." Sollte bis Transferschluss keine Lösung gefunden werden, "bleibt er aber natürlich weiterhin ein vollwertiges Mitglied unserer Mannschaft", versichert der Trainer.

Michael Ebert