Bundesliga

Eintracht Frankfurt - Trapps Kampfansage an Leipzig

Frankfurt: Fast-Assist bei gutem Comeback

Trapps Kampfansage an Leipzig

Kevin Trapp

Hat Ausstrahlung und Persönlichkeit: SGE-Keeper Kevin Trapp. picture alliance

Natürlich, das unterstreicht Trapp, muss die Kirche erstmal im Dorf bleiben. "Wir müssen aufpassen", sagt der Keeper auch nach dem erfolgreichen Rückrundenauftakt. Ein Sieg, mehr nicht - der aber verschafft den Hessen erst einmal Luft im Kampf gegen das Abrutschen in den Abstiegsstrudel. Und natürlich Selbstvertrauen vor dem Gastspiel von RB Leipzig in Frankfurt am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker). "Da ist viel möglich, wir müssen die Mentalität und das Denken haben, dass wir auch gegen so eine Mannschaft gewinnen können", findet Trapp.

Pro Tapp: Das sind die entscheidenden Argumente

Diese Aussage unterstreicht, warum der 29-Jährige nach wie vor vor Frederik Rönnow steht, obgleich ihn der Däne herausragend vertrat nach seiner Ruptur der Rotatorenmanschette. Trapp hat "eine super Ausstrahlung", lobt Adi Hütter. "Kevin ist ein Spieler, der eine Persönlichkeit hat, die der Mannschaft guttut. Er hat bestätigt, dass er ein Klasse-Tormann ist." Letztlich dürften dies für den Trainer die entscheidenden Argumente sein, warum es zu keinem ganz offenen Zweikampf ums Eintracht-Tor kommt, wenn Rönnow wieder komplett fit ist. In Sinsheim saß der 27-Jährige schon wieder auf der Bank, seit knapp einer Woche ist er nach einer Sehnenverletzung wieder im regulären Training. Zuvor vertrat er Trapp stark, auf der Linie situativ vielleicht sogar noch ein bisschen besser. Doch die Präsenz, die Führungsmentalität, die strahlt Rönnow nicht so sehr aus wie der erfahrenere Konkurrent.

Der vor allem bei Benjamin Hübners Kopfball vor der Pause stark reagierte, aber auch etwas Glück hatte, als er im zweiten Durchgang einen Ball nach vorne prallen ließ. Insgesamt überzeugte Trapp, beinahe wäre ihm gar ein Assist gelungen, doch Gacinovic vertändelte. Freilich konnte er darüber ob des Sieges lächeln: "Das wäre zu schön gewesen." Um direkt den Finger in die Wunde zu legen: "Mijat, der super gespielt hat, steht alleine vor dem Tor, Danny (da Costa, d. Red.) auch. Da müssen wir einfach konzentrierter sein." Gleiches gelte ebenso defensiv, bekanntermaßen musste Djibril Sow beim Stande von 2:1 per Kopf auf der Linie retten. "Daran müssen wir arbeiten. Da schlafen wir wieder, das ist zu einfach", hofft Trapp auf schärfere Sinne gegen Leipzig.

Benni Hofmann

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