3. Liga

Braunschweig oder Uerdingen? Drittligisten wollen Pourié

Stürmer will den Karlsruher SC unbedingt verlassen

Braunschweig oder Uerdingen? Drittligisten wollen Pourié

Marvin Pourié

Marvin Pourié steht vor einer Rückkehr in die 3. Liga. imago images

Mit 22 Toren und sechs Vorlagen (bei 37 Einsätzen) war Pourié vergangene Saison maßgeblich am Zweitliga-Aufstieg des Karlsruher SC beteiligt. In der laufenden Spielzeit ist der Stürmer allerdings nicht glücklich geworden, trotz einer Vertragsverlängerung bis 2022. Zwar kam er im Unterhaus 16-mal zum Einsatz, wurde allerdings siebenmal ein- und dreimal ausgewechselt (zwei Tore). Die Folge: Pourié will so schnell wie möglich weg. Sportdirektor Oliver Kreuzer bestätigte schon Mitte Januar, dass der 29-Jährige seinen Transferwunsch hinterlegt habe. Doch wohin zieht es den wechselfreudigen Angreifer, der in seiner Karriere schon für mehrere dänische Klubs - darunter den FC Kopenhagen - und in Deutschland für die TuS Koblenz, Zulte Waregem, den FK Ufa und die Zweitvertretungen von Schalke 04 und 1860 München gespielt hat?

Starkes Interesse am Torschützenkönig der vergangenen Saison bekundet Drittligist Eintracht Braunschweig. Der Tabellenvierte könnte im Aufstiegskampf frische Offensivwucht gebrauchen, bester Torschütze in Reihen der Niedersachsen ist Mittelfeldmann Martin Kobylanski.

Ich bin zu allem bereit. In ein paar Tagen wissen wir mehr.

Marvin Pourié

Allerdings bekommen die Löwen finanzkräftige Konkurrenz. Denn auch der KFC Uerdingen, drei Punkte hinter der Eintracht, rechnet sich noch Chancen im Kampf um den Aufstieg aus und hält bei gerade mal 24 Saisontoren Ausschau nach Verstärkungen für den Angriff. Pourié hat das Interesse der Krefelder geweckt.

Pourié drückt aufs Tempo

Der umworbene Stürmer drückt wiederum aufs Tempo, schließlich durfte er im Trainingslager schon nicht mehr mit der Mannschaft trainieren, wurde stattdessen zwischenzeitlich zu den Torhütern abkommandiert. "Es hat nicht mehr gepasst, ist zum Bruch gekommen", sagte der Stürmer im Gespräch mit den "Badischen Neuesten Nachrichten". "Ich bin zu allem bereit. In ein paar Tagen wissen wir mehr."

pau/TF/AL