Tennis

"Schien normal heute": Luftqualität bei Australian Open kein Problem

Regenunterbrechungen in Melbourne - Stebe-Spiel verlegt

"Schien normal heute": Luftqualität bei Australian Open kein Problem

Regen in Melbourne

Der Regen in Melbourne trug zur Verbesserung der Luftqualität bei. Getty Images

"Ich war wirklich besorgt, und bin es noch", sagte die US-Amerikanerin. "Es ist immer noch eine Sorge für fast jeden, denke ich." Statt schlechter Luft sorgte Regen am frühen Nachmittag des ersten Hauptfeld-Spieltags für Unterbrechungen - und sogar Spielverschiebungen. So kann beispielsweise Cedrik-Marcel Stebe wegen des Regens seine Erstrundenpartie erst am Dienstag bestreiten. Das Match gegen den Franzosen Benoît Paire wurde wie andere Begegnungen verschoben. Am zweiten Turniertag greifen auch Angelique Kerber und Alexander Zverev erstmals ins Turniergeschehen ein. Beide sind in der Night Session dran. Das Erstrundenspiel von Philipp Kohlschreiber wurde für diesen Montag von einem Außenplatz auf einen großen Court verlegt, auf dem unter dem geschlossenen Dach gespielt werden kann.

Am vergangenen Dienstag und Mittwoch hatte der Rauch der seit Monaten wütenden Feuer in Australien die Qualifikation der Australian Open beeinträchtigt. Der Spielbeginn war zwar verschoben, die Partien aber nicht komplett verlegt worden. Dabei hatten die Behörden den Einwohnern der Millionen-Metropole empfohlen, die Gebäude nicht zu verlassen. Manche Profis klagten über Atemprobleme und Husten. Die Organisatoren waren teils heftig kritisiert worden.

Sie habe "gar nichts" bemerkt, sagte die deutsche Fed-Cup-Spielerin Julia Görges nach ihrem erfolgreichen Auftakt. "Ich habe davon hier noch nichts mitbekommen, weil ich erst spät angekommen bin, also kann ich mir dazu kein Urteil erlauben. Aber für mich war es jetzt nicht störend." Für den Fall, dass der Rauch bei veränderter Windrichtung zurückkehrt, haben die Veranstalter Regeln aufgestellt, wann die Spiele unterbrochen werden.

aho/dpa