2. Bundesliga

Matarazzo zieht ein positives Fazit

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Matarazzo zieht ein positives Fazit

Pellegrino Matarazzo

Stuttgarts neuer Trainer Pellegrino Matarazzo zog ein positives Fazit des Trainingslagers in Marbella. imago images

Bereits morgens um 8.30 Uhr absolvierten die Stuttgarter Profis einen Lauf an der Strandpromenade unter der aufgehenden Sonne. Bevor es nach dem Frühstück mit dem Bus zum Flughafen Malaga ging, wo um 13.30 Uhr Flug EW 2537 abhebt. Planmäßige Ankunft in der schwäbischen Landeshauptstadt ist für 16.25 Uhr terminiert. Das Ende einer Dienstreise unter neuem Trainer und mit neuen Ideen.

Nach zwei freien Tagen sammelt Matarazzo am Mittwoch seine Spieler wieder um sich. Zum Endspurt auf den Restrundenauftakt eine Woche später gegen den 1. FC Heidenheim. Stuttgarts neuer Trainer ist mit dem bisher Erreichten zufrieden. "Unter dem Strich können wir ein positives Fazit ziehen", meinte der 42-Jährige am Samstag im Anschluss an das zweite Testspiel des Trainingslagers unter spanischer Sonne. Das 3:1 gegen den ungarischen Pokalsieger MOL Fehervar sei "ein ordentlicher Test" gewesen. "Wir haben den Gegner 60 Minuten lang gut kontrolliert und viel von dem umgesetzt, was wir trainiert haben." Überhaupt wurden die Tage "sehr gut genutzt, um die neuen Inhalte zu vermitteln. Wir sind auf einem guten Weg, müssen aber noch an Details arbeiten".

Trainersteckbrief Matarazzo

Matarazzo Pellegrino

Matarazzo legte Schwerpunkt auf den Aspekt Tempo

Statt um den unter Matarazzo-Vorgänger Tim Walter präferierten Ballbesitzfußball ging es in den Trainingseinheiten vor allem um den Aspekt Tempo: Pressing, Gegenpressing, schnelles Umschalten. "Das ist gerade in der 2. Liga ein wichtiges Thema", so Matarazzo, der diesbezüglich taktisch üben, sowohl eine Vierer- als auch eine Dreierreihe einstudieren ließ.

Nur Badstubers Adduktoren trüben die Stimmung

Mit Blick auf die Partie gegen den Landesrivalen und Tabellennachbarn Heidenheim glauben sich die Schwaben auf Kurs. Lediglich die Adduktorenverletzung von Holger Badstuber, der vor einer Woche bereits Marbella verlassen hat, um sich in der Heimat untersuchen und behandeln zu lassen, trübt die Stimmung. Mit den muskulären Problemen von Gonzalo Castro, der gegen Fehervar aber schon wieder spielen konnte, und Marc Oliver Kempf, der gegen die Ungarn vorsichtshalber pausierte, aber ab Mittwoch wieder trainieren soll, gab es ansonsten nur kleinere Sorgen. Am Freitag geht es ein weiteres, ein letztes Mal testweise auf den Rasen. Dann dürfte gegen Dynamo Dresden auch die zu erwartende Startformation gegen Heidenheim etwas ersichtlicher sein.

George Moissidis

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