Bundesliga

Hütters Hoffnung heißt auch Dost

Eintracht mit Trapp in Sinsheim

Hütters Hoffnung heißt auch Dost

Dost und Hütter

"Er weiß genau, wofür er da ist": Adi Hütter über Bas Dost. imago images

Ist die TSG Hoffenheim, zu der es am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) geht, noch recht schwer einzuschätzen nach einer wechselvollen Hinrunde, so gilt RB Leipzig, Frankfurts Gast am 19. Spieltag, nicht nur bei Hütter als "heißer Titelkandidat". Ein schlechter Auftakt in die Rückserie würde die trotz der sportlich prekären Entwicklung vor Weihnachten nach außen ruhige Lage beim Bundesliga-13. zweifelsfrei ins Gegenteil kippen lassen. Doch Hütter ist zuversichtlich, die Mannschaft in Sinsheim, wo der wochenlang verletzte Kevin Trapp im Tor stehen wird, zurück in die Spur zu bringen.

Dass der Österreicher, eigentlich ein Freund einer Dreier-/Fünferkette, dabei auf eine Viererkette setzen dürfte, ist anzunehmen. Die Systemfrage aber will er nicht zu hoch hängen: "Wichtig ist, dass die Kette kompakt ist." Der 49-Jährige denkt, dass die Trainingseinheiten in Florida dafür die Basis waren, schließlich war ob der Dreifachbelastung seit der Sommervorbereitung nur wenig Zeit für längerfristige, inhaltliche Arbeit. Danach aber "haben die Spieler gelechzt, glaube ich".

Einen weiteren Trumpf erhofft sich Hütter in der Personalie Bas Dost: "Das Allerwichtigste ist, dass er keinen Schmerz mehr verspürt." Immer wieder war der Niederländer, der mit Trainingsrückstand von Sporting Lissabon gekommen war, in der Hinrunde ausgefallen oder nur fit genug für Teileinsätze. Nun scheint der 30-Jährige spritzig, agil. Das bestätigt auch Hütter: "Wenn man Bas beobachtet seit dem Trainingslager: Er wirkt positiv, euphorisch, er weiß genau, wofür er da ist. Er will Tore erzielen, er will viel zurückgeben."

Eine von Hütters Hoffnungen also heißt Dost, eine andere heißt Realismus. Denn, so sagt der Fußballlehrer nicht zu Unrecht angesichts einer bis Anfang November guten Hinserie: "Ich bin optimistisch, weil ich weiß, dass wir eine gute Mannschaft haben, die die Situation angenommen hat."

Benni Hofmann

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