DOTA2

DreamHack bringt Dota 2-Elite nach Deutschland

Das Leipzig Major

DreamHack bringt Dota 2-Elite nach Deutschland

Dem siegreichen Team in Leipzig winken 300.000 US-Dollar Preisgeld und ein schicker Pokal.

Dem siegreichen Team in Leipzig winken 300.000 US-Dollar Preisgeld und ein schicker Pokal. DreamHack

Im Oktober 2017 durften deutsche Dota-Fans zum letzten Mal ein offizielles Valve Major auf heimischem Boden betrachten. Danach verlor die ESL One Hamburg ihren Major-Status, was unter anderem dazu führte, dass die Anzahl der namhaften Teams bei dem Turnier sank. Derlei Sorgen gibt es in Leipzig nicht. Das Teilnehmerfeld der DreamLeague Saison 13 strotz nur so vor Prominenz, schließlich gibt es 15.000 Punkte für den Dota Pro Circuit und eine Millionen US-Dollar zu gewinnen. Sei es Team Secret, Virtus.pro, Vici Gaming, Team Liquid oder Evil Geniuses, bis auf den pausierenden Weltmeister OG ist so ziemlich jedes Topteam zugegen.

Drei Lokalmatadore

Verteilt auf die 16 Mannschaften finden sich auch drei deutsche Spieler: Adrian 'Fata' Trinks (Alliance), Maximilian 'qojqva' Bröcker (Team Liquid) und Kuro 'KuroKy' Salehi Takhasomi (Nigma). Sie dürften sich in Leipzig auf Unterstützung der Fans freuen. Das gilt insbesondere für den in Berlin großgewordenen 'KuroKy'. Er ist auch beim internationalen Publikum populär und gehört mit seinem neugegründeten Team zum erweiterten Kreis der Titelkandidaten. Seine größten Konkurrenten in Leipzig sind Vici Gaming aus China, die Evil Geniuses aus Nordamerika und der letzte Major-Champion TNC Predator von den Philippinen. Einen klaren Topfavoriten gibt es aber nicht.

Das Major läuft nach dem bekannten Format ab: Los geht es mit einer Gruppenphase, die nur online übertragen wird, denn das Turnier beginnt bereits am 18. Januar, die DreamHack Leipzig öffnet aber erst am 24. Januar ihre Pforten. Aus den vier Gruppen kommen dann jeweils die zwei Bestplatzierten ins Upper Bracket und die anderen zwei ins Lower Bracket. Danach geht es im Double-Elimination-Modus in Richtung Finale.

Christian Mittweg