Bundesliga

Jean-Clair Todibo: Seine Eindrücke, sein Idol und die "21"

Vier Schalker Spieler kannte der Neuzugang schon

Todibo: Seine Eindrücke, sein Idol und die "21"

Schon wieder Teamkollegen: Juan Miranda und Jean-Clair Todibo.

Schon wieder Teamkollegen: Juan Miranda und Jean-Clair Todibo. imago images

Ob der 20-Jährige bereits heute Abend gegen Gladbach zum Einsatz kommt? David Wagner wollte das am Donnerstag nicht ausschließen. Todibo hat offenbar Eindruck auf Schalke hinterlassen - und das beruht auf Gegenseitigkeit.

"Sehr, sehr gut" sei sein erster gewesen, erklärte er im Interview auf der S04-Website. "Auch wenn ich erst seit ein paar Tagen in Gelsenkirchen bin, konnte ich schon spüren, welche Wucht dieser Klub hat."

Ausschlaggebend für seinen Wechsel seien drei Schalker Funktionäre gewesen. "Ich hatte überragende Gespräche mit David Wagner, Jochen Schneider und auch Michael Reschke. Sie haben mir das Gefühl gegeben, dass der Verein zu mir passt, dass er mich braucht, und dass ich in die Spielidee des Trainers passe", erklärte der 1,90 Meter große Abwehrspieler, dem bereits einige Schalker vor seinem Wechsel keine Unbekannten waren. Mit Juan Miranda hat er bereits in Barcelona zusammengespielt, zudem kannte er seine Landsleute Amine Harit und Benjamin Stambouli. Auch mit dem französischsprachigen Senegalesen Salif Sané hatte er in der Vergangenheit bereits Kontakt.

Todibo wird bei den Gelsenkirchenern mit der Rückennummer 21 auflaufen - und zwar aus familiären Gründen. "Ich habe meiner Mutter Claire immer versprochen, dass dies eines Tages meine Nummer sein wird. Sie hat am 21. Juni Geburtstag. Deshalb ist es ein Geschenk für sie", erklärte Todibo, den Schalke mittels einer stattlichen Kaufoption fest verpflichten könnte.

Sein Idol ist übrigens weder Franzose noch Abwehrspieler, sondern ein italienischer Weltmeister - Andrea Pirlo. "Seine Spielweise, seine Ruhe am Ball und sein ganzes Auftreten haben mich immer beeindruckt", sagte Todibo.

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Glücksgriff, Schreckgespenst, Bruderduell