Handball

Julius Kühn in Kabine eingesperrt: "Habe schon so etwas geahnt"

Schrecksekunde in der Pause

Kühn in Kabine eingesperrt: "Habe schon so etwas geahnt"

Julius Kühn

Erzielte vier Tore: Julius Kühn. imago images

Auf dem Parkett lief alles glatt, die im Vergleich zur Gruppenphase wie befreit aufspielende deutsche Handball-Nationalmannschaft fuhr zum Auftakt der Hauptrunde einen verdienten 31:23-Sieg gegen Weißrussland ein. Eine Schrecksekunde gab es aber dennoch, diese erlebte Julius Kühn in der Halbzeitpause.

Nach der Ansprache von Bundestrainer Christian Prokop wurde der 26-Jährige versehentlich in der Umkleidekabine eingeschlossen. "Ich war als Letzter auf der Toilette und habe schon so etwas geahnt. Ich habe dann panisch gegen die Tür geklopft. Zum Glück saß davor ein Mann von der Security, der mich gehört hat", erzählte Kühn nach der Partie.

Rechtzeitig zum Anpfiff der zweiten Halbzeit stand der Rückraumspieler von der MT Melsungen wieder auf der Platte. "Teammanager Oliver Roggisch hat sich bei mir entschuldigt und versprochen, dass das nie wieder passiert", sagte Kühn. Bundestrainer Christian Prokop hatte von dem Malheur gar nichts mitbekommen. "Ich darf das gar nicht laut sagen, aber ich habe ihn zunächst gar nicht vermisst", gestand er.

cfl/dpa