Bundesliga

Schreuder: "Pentke ist ganz ruhig"

Skov droht auszufallen - dann spricht viel für Stafylidis

Schreuder: "Pentke ist ganz ruhig"

Philipp Pentke hütet das Hoffenheimer Tor gegen Frankfurt.

Philipp Pentke hütet das Hoffenheimer Tor gegen Frankfurt. imago images

"Wir haben sehr intensiv trainiert, es ist wichtig ist, dass wir körperlich wieder topfit sind, denn das brauchen wir gegen Frankfurt", ahnt der 47-jährige Schreuder, der sich von dem Zwischentief der Eintracht vor der Winterpause nicht täuschen lässt: "Sie hatten die meisten Spiele gemacht und waren am Ende physisch ein bisschen leer. Jetzt sind auch sie wieder frisch. Da bin ich sicher. Das wird ein sehr intensives Spiel auf Augenhöhe."

Schreuder über Pentke: "Die Mannschaft vertraut ihm" Mit einem neuen Torhüter im Gehäuse der TSG, einem völligen Neuling auf Bundesliga-Ebene, aber dennoch mit einem 34-Jährigen Routinier. "Philipp Pentke wird spielen", legte sich Schreuder fest, "er ist ruhig. Er hat schon viel erlebt, auch in der 2. Liga. Da hat er viele Spiele gemacht. Die Mannschaft vertraut ihm, das sieht man auch."

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Pentke Philipp

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Skov Robert

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3
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35
Trainersteckbrief Schreuder

Schreuder Alfred

Daran änderte vorerst auch Pentkes Patzer im ersten Spiel nach Oliver Baumanns Verletzung nichts, im Test gegen Rotterdam hatte Pentke mit einem großen Fehlpass das 1:2 und letztlich die Wende in diesem vermeintlich vorentschiedenen Spiel eingeleitet. "Wir haben ihn nicht ohne Grund als zweiten Torhüter geholt hinter Oli, jetzt ist seine Zeit gekommen", sagt Schreuder voller Überzeugung, "alle trauen ihm das zu. Auch das Pokalspiel in Duisburg hat er sehr gut gemacht. Ich habe dabei keine Bedenken."

Esser ist bundesligaerfahrener als Pentke

Weitere Fehler dieser Kategorie sollten dem 34-Jährigen allerdings nicht unterlaufen, denn mit dem zwei Jahre jüngeren Michael Esser holte die TSG noch einen weiteren Kandidaten dazu, der in der vergangenen Saison beim Absteiger Hannover die Nummer 1 in der Bundesliga war und auf diesem Niveau erfahrener ist als Pentke.

Skov? "Wir müssen nicht voll ins Risiko gehen"

Verzichten muss Schreuder mit einiger Wahrscheinlichkeit gegen Frankfurt auf Robert Skov. Der zum Linksverteidiger umgeschulte Angreifer laboriert "an einer kleinen Muskelverletzung, es kann sein, dass es noch klappt, aber vielleicht wird das Risiko zu groß sein", befürchtet Schreuder, "wir haben dann ja noch 16 Spiele plus Pokal, da müssen wir nicht voll ins Risiko gehen". Zumal Alternativen vorhanden sind. "Wir haben noch Stafylidis für die Position, auch Steven Zuber, der dort spielen kann, wir werden noch etwas versuchen im Training."

"Dass Zuber von Anfang an spielt, wäre nicht logisch"

Aktuell spricht alles für Konstantinos Stafylidis, weil Schreuder zunächst weiter auf Viererkette bauen möchte und der Grieche, der in der Hinserie kaum zum Zuge gekommen war, als gelernter Linksverteidiger mehr Stabilität verspricht als der Schweizer, der nach einer Fußoperation auch noch wenig Spielpraxis hatte. "Dass Zuber von Anfang an spielt, wäre nicht logisch", erklärt Schreuder, "aber er entwickelt sich wieder gut."

Startelfdebüt für Dabbur?

Offen ist auch, ob Hoffenheims Wintereinkauf Munas Dabbur bereits am Samstag sein Startelfdebüt geben wird. "Ob es für 90 Minuten reicht, weiß ich nicht, er hat am 18. Dezember das letzte Mal gespielt", so Schreuder, "er ist schon fit, das sieht man, aber für 90 Minuten kann es noch zu früh sein. Aber wir haben noch zwei Einheiten bis Samstag." Da Dabbur trotz der fehlenden Spielpraxis beim FC Sevilla voll im Saft steht, spricht doch einiges für sein Startelfdebüt und eine Auswechslung in der Schlussphase, sollte die Kraft tatsächlich nicht reichen.

Michael Pfeifer

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