Bundesliga

Jürgen Klinsmann ist entspannt: Lizenz "in irgendeiner Schublade"

Trainer von Hertha BSC hat schon eine Mail an den DFB geschickt

Klinsmann gibt sich entspannt: Lizenz "in irgendeiner Schublade"

Jürgen Klinsmann ist Trainer von Hertha BSC.

Optimistisch zwecks der noch nicht vorliegenden Fußballlehrer-Lizenz: Hertha-Coach Jürgen Klinsmann. imago images

Am Mittwoch gegen 13 Uhr schaltete sich auf dem Facebook-Kanal ein Live-Video ein, wo Trainer Jürgen Klinsmann auf der Geschäftsstellte in seinem Büro saß und ausgewählten Fragen der Community Rede wie auch Antwort stand. "Facebook live" nennt das der frühere Bundestrainer - und hat das seit seiner Übernahme des Trainerpostens in Berlin schon einige Mal so betrieben.

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Neben Eindrücken von den USA, Einschätzungen zu Neuzugang Santiago Ascacibar, Äußerungen zum bevorstehenden Heimspiel gegen Meister und Ex-Klub Bayern München am Sonntag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) kam natürlich auch das Thema Fußballlehrer-Lizenz auf. Diese habe Klinsmann nach eigener Aussage schließlich in seiner Wahlheimat in Kalifornien vergessen, weswegen der DFB nun auf die Nachreichung der Dokumente drängt.

Alles aber halb so wild, wie der 55-Jährige mit einem Lächeln offen verkündete. Der locker eingestellte Klinsmann sprach von "Entspannung" und ergänzte: "Die Lizenz liegt irgendwo in meinem Häuschen in Kalifornien in irgendeiner Schublade. Die werden wir schon wieder finden. Und die Informationen, die der DFB braucht, habe ich ihnen schon zugemailt."

"Was gibt es Schöneres, als jetzt den FC Bayern zu erwarten?"

Deswegen gebe es keinen Grund zur Sorge, vielmehr freue er sich mit seinem Team und den Fans auf das bevorstehenden Heimspiel gegen den amtierenden Titelträger. Seine Mannschaft würde "voller Energie und voller Selbstvertrauen" in das "Mega-Spiel gegen den FC Bayern" gehen, betonte Klinsmann mit Hinweis auf zuletzt vier Spiele ohne Niederlage (acht Punkte) und ein gutes Trainingslager in der Winterpause in den USA: "Was gibt es Schöneres, als jetzt den FC Bayern zu erwarten?", so der Hertha-Coach, der einst als Spieler in 84 Spielen 48 Tore für die Münchner erzielt hatte und von Sommer 2008 bis April 2009 Bayern-Trainer gewesen war.

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