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Eintracht Frankfurt treibt eSport-Pläne voran

Mehr League of Legends bei der SGE

Eintracht Frankfurt treibt eSport-Pläne voran

Bei Eintracht Frankfurt wird auch League of Legends gespielt.

Bei Eintracht Frankfurt wird auch League of Legends gespielt. Eintracht Frankfurt

Bereits im April 2019 hatte die Eintracht angekündigt, das eigene eSport-Engagement um League of Legends (LoL) erweitern zu wollen. Dieser Schritt stand damals wie heute im starken Kontrast zu den Plänen anderer Bundesligisten. Einzig der FC Schalke 04 setzt auch auf das MOBA. Im Gegensatz zu den Königsblauen, die in der europäischen Königsklasse antreten, führte die Eintracht die neue Disziplin aber langsam an den Verein heran und immer mit dem Motto "von der Breite in die Spitze". Anstatt einer Profimannschaft holte man sich deswegen erst Amateurspieler und trieb den Breitensport voran.

Teilnahme an der Prime League

Seitdem sind einige Monate vergangen und bei Frankfurt steht fest: Das verlangt nach mehr. Deswegen kündigte der Verein am 14. Januar neue Pläne an, allen voran die Teilnahme an der Prime League. Die Pro Division der Prime League ist die höchste Spielklasse für League of Legends im deutschsprachigen Raum. Sollte es Eintracht Frankfurt bis dahin schaffen, es wäre ein Erfolg für den Bundesligisten.

Bevor die Liga Ende Januar beginnt, muss Eintracht Frankfurt aber erstmal eine Mannschaft formieren. Das soll teilweise bereits am kommenden Samstag (18. Januar) geschehen. Der Verein hat dazu vielversprechende Talente ins eSports-Trainingszentrum am Riederwald eingeladen. Besonderheit: Die Bewerber mussten aus Frankfurt und Umgebung kommen. Es handelt sich demnach um regionale Talente. Nach einem Auswahlprozess, der spielspezifische Einheiten und mentale Tests beinhaltet, wird Eintracht Frankfurt dann die fünf Spieler bestimmen, die für den Verein in der Prime League antreten werden.

Christian Mittweg