Basketball

Basketball: Bayern, Berlin und Oldenburg vor spannenden Aufgaben

Schwere Duelle für Bayern und Berlin - Oldenburg will guten Auftakt bestätigen

Deutsch-griechische Basketball-Woche

Die FCBB schwören sich ein

Die Bayern-Basketballer wollen gegen Panathinaikos und Piräus wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. imago images

Olympiacos Piräus (7-11) - ALBA Berlin (5-13), Dienstag, 14.1. (20 Uhr)

Für die Berliner lief die bisherige EuroLeague-Saison mehr als enttäuschend. Als Tabellenvorletzter sind sie momentan meilenweit von den Play-off Plätzen entfernt und werden diese mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht erreichen. In der aktuellen Saison gelang der Mannschaft von Aito Garcia Reneses erst ein einziger Auswärtserfolg. Aufwind könnte der deutliche Pokalerfolg im Halbfinale vom Sonntag geben, als die Albatrosse den mehrfachen deutschen Meister aus Bamberg deutlich mit 82:66 schlugen.

Die Korbjäger von Piräus konnten in der letzten Partie gegen Valencia eine Niederlagenserie von drei Pleiten am Stück beenden. Die Mannschaft von Georgios Bartzokas befindet sich momentan auf einem enttäuschenden 13.Tabellenplatz. Interessant aus deutscher Sicht ist der Blick auf einen ehemaligen BBL-Spieler, der jetzt für Piräus auf dem Parkett steht: Augustine Rubit. Der 30-Jährige US-Amerikaner war früher unter anderem für die Brose Baskets Bamberg und Tübingen aktiv.

Panathinaikos Athen (10-8) - Bayern Basketball (6-12), Mittwoch, 15.1. (20 Uhr)

Die vielleicht bisher größte Enttäuschung der laufenden EuroLeague-Runde ist der FC Bayern Basketball. Mit großen Ambitionen in die Runde gestartet (man verpflichtete die langjährigen NBA-Spieler Greg Monroe und Joshua Husties), blicken die Münchner nach 18 gespielten Partien mit sehnsüchtig von Rang 15 in Richtung der weit in die Ferne gerückten Play-off Plätze. Neuer Verantwortlicher auf der Trainerposition ist Oliver Kostic. Er rückte nach der Entlassung von Dejan Radonjic aus dem zweiten Glied auf und stand vergangene Woche bei der 77:84-Niederlage gegen ZSKA Moskau das erste Mal als Headcoach an der Seitenlinie.

Die Athener hingegen spielen eine starke Saison, weil vor allem der Top-Transfer des Sommers, der frühere NBA-Profi Jimmer Fredette immer besser in Fahrt kommt. Dem mittlerweile 30-Jährigen US-Amerikaner wurde eine große Karriere vorhergesagt, was ihm aber schlussendlich in der NBA verwehrt blieb. Mit mehr als 15 Punkten pro Spiel prägt er die Athener Offensive wie kein anderer Spieler im Team.

Promitheas Patras (0-1) - EWE Baskets Oldenburg (1-0), Mittwoch, 15.1. (18.30 Uhr)

Die Norddeutschen können mit großem Aufwind in die internationale Woche starten. Die Mannschaft von Mladen Drijencic gewann ihre Halbfinal-Begegnung mit 84:76 gegen ratiopharm Ulm und trifft im Pokalfinale nun auf ALBA Berlin. Im ersten Top 16-Duell gegen Umana Reyer Venice feierten die Oldenburger nach einer offensiven Galavorstellung einen 98:87-Sieg. Lassen sie gegen die Griechen einen weiteren Sieg folgen, haben sie eine sehr gute Ausgangssituation im Kampf um den Einzug in das Viertelfinale.

Die Griechen hingegen unterlagen im ersten Gruppenspiel des Top 16-Formates dem italienischen Vertreter aus Brescia. Mit Langston Hall (ehemals Bonn) und Chris Babb (ehemals Ulm) finden sich auch zwei Spieler mit deutscher Vergangenheit in der Mannschaft.

Doppel-Spieltag in der EuroLeague

Am Freitag wird die "deutsch-griechische" Basketball-Woche vom Duell der Bayern bei Olympiacos Piräus abgerundet. In der vergangenen Saison unterlagen die Münchner in beiden Begegnungen (62:72 und 69:89). Die Berliner sind ebenfalls am Freitag gefordert. Sie gastieren beim zuletzt formstarken serbischen Vertreter Crvena Zvezda Belgrad. Auf die Albatrosse wartet ein heißer Tanz in der Stark-Arena zu Belgrad.

kon