3. Liga

FC Ingolstadt: Der Kampf um die Startelfplätze wird neu eröffnet - Antonitsch will sich "sicher nicht zurücklehnen"

Ingolstadt: Kampf um die Startelfplätze neu eröffnet

Antonitsch: "Ich werde mich sicher nicht zurücklehnen"

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Fühlt sich in Ingolstadt pudelwohl: Nico Antonitsch. imago images

Anfang September stand der FCI noch relativ schlecht da: Im Landespokal schied man damals gegen Regionalligist 1. FC Schweinfurt 05 aus. Auch die folgenden beiden Ligapartien gegen den Halleschen FC (2:3) und die Reserve des FC Bayern (1:2) gingen verloren. Das Pflichtspieldebüt und die folgenden Begegnungen hätten für Antontisch, der in dieser Phase kurz nach seiner Verpflichtung Ende August zu seinen ersten Einsätzen kam, also nicht schlechter laufen können.

Antonitsch und Ingolstadt erlebten zusammen einen Aufwind

Fünf Punkte stand der Absteiger damals hinter den Aufstiegsrängen. Heute befinden sich die Ingolstädter auf Rang zwei - nur zwei Zähler hinter Tabellenführer und Mitabsteiger MSV Duisburg. Antonitsch, der seit seinen ersten Auftritten im Dress der Schanzer übrigens kein einziges von elf Pflichtspielen mehr verlor, stand seitdem stets in der Startelf und überzeugte mit guten Leistungen (kicker-Durchschnittsnote 3,35). Rückblickend sagte er: "Der Auftakt war vielleicht nicht so schön. Ich fühle mich aber seit dem ersten Tag hier pudelwohl." Und dazu hat der 28-Jährige, der im Laufe der Saison ablösefrei zu den Schanzern stieß, auch jedes Recht. Auch wenn er sich ursprünglich "mit einer anderen Rolle abgefunden" hätte, gibt sich der Rechtsfuß jetzt kämpferisch: "Ich werde mich sicher nicht zurücklehnen."

FC Ingolstadt 04 - Die letzten Spiele
Duisburg (A)
1
:
1
Karlsruhe (H)
0
:
4
Spielersteckbrief Antonitsch

Antonitsch Nico

3. Liga - 21. Spieltag
3. Liga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
MSV Duisburg
40
2
FC Ingolstadt 04
38
3
Waldhof Mannheim
36
FC Ingolstadt 04 - Termine

Saibene: Konkurrenzkampf "heiß" - Trainer ist "sehr zufrieden" mit dem Trainingslager

Der ehemalige Zwickauer weiß, dass der Konkurrenzkampf im Lager der Schanzer wieder größer geworden ist. Der nominelle Abwehrchef Björn Paulsen beispielsweise, der aufgrund seiner Verletzung durch Antonitsch ersetzt wurde, will seinen Platz in der Zentrale unbedingt wieder zurück. Zuletzt half er aufgrund der starken Leistungen Antonitschs nur auf der rechten Defensivseite aus. Auch Patrick Sussek, Agyemang Diawusie und Frederic Ananou sind wieder fit und zurück im Team. Coach Saibene war auch aufgrund der Tatsache "sehr wenige Verletzte" im Kader zu haben, "in Großem und Ganzem sehr zufrieden" mit der Woche in Spanien. Es sei "gut für den Konkurrenzkampf", wieder so viele Spieler begrüßen zu dürfen. Aufgrund der oft doppelt besetzten Positionen, müsse er demnächst "einige schwere Entscheidungen" treffen, erklärte der Luxemburger gegenüber "FCI.TV".

Vor allem aber die Testspiele stimmten ihn positiv für den Rest der Saison. Immerhin habe die Mannschaft innerhalb von nur acht Tagen gegen "super Gegner" gespielt und dabei überzeugt. Nur gegen den belgischen Europa-League-Teilnehmer KAA Gent verloren die Schanzer knapp mit 2:3. Gegen St. Gallen (6:3) und Zweitligist Holstein Kiel (2:0) entschieden die Ingolstädter die Partien für sich. Daher bilanzierte der 51-Jährige: "Wir sind auf einem guten Weg und haben uns wirklich extrem positiv verkauft. Die Art und Weise, wie die Mannschaft aufgetreten ist, war sehr gut"

Noch keine Vertragsgespräche, aber: Antonitsch würde gerne in Ingolstadt bleiben

Antonitsch bezeichnete er zudem als eine der größten Überraschungen in der laufenden Saison. Aufgrund dessen wäre eine baldige Verlängerung des im Sommer auslaufenden Vertrages des Rechtsfußes von Seiten des Vereins wohl logisch. Noch hätten zwar keine Gespräche stattgefunden, versicherte Antonitsch. Aber: "Ich würde gerne über den Sommer hinaus hierbleiben."

kon / JS