3. Liga

Neu beim SCP: Trainer Hildmann will "der Mannschaft Stabilität geben"

Ligaauftakt gegen Tabellenschlusslicht Jena

Hildmann will "der Mannschaft Stabilität geben"

Sascha Hildmann ist der neue Trainer beim SCP

Der neue Trainer Sascha Hildmann will mit Münster trotz Tabellenplatz 19 die Klasse halten. picture alliance/ Guido Kirchner

Seit dem 27.12. trägt der gebürtige Kaiserslauterer, der erst im September beim 1.FCK entlassen wurde, bei Münster die sportliche Verantwortung. Gemeinsam mit seinem Co-Trainer Louis Cordes, mit dem Hildmann schon bei der U 16 in Mainz zusammengearbeitet hat, sollen sich die Ergebnisse in der Rückrunde deutlich verbessern. "Das Team war in dieser Saison in einen Negativlauf geraten, aus dem es noch nicht wirklich herausgekommen ist. Nun gilt es, die andere Richtung einzuschlagen", so Hildmann in einem Interview auf der Website des DFB.

Neue Ausrichtung - ohne Toptorjäger Dadashov

Diese "andere Richtung" nicht mitgehen wollte Rufat Dadashov, der mit bisher sechs Toren die interne Torschützenliste der Münsteraner anführt. Er wechselte vergangene Woche in die zweite amerikanische Liga zu Phoenix Rising.

Trotz des herben Verlustes sind Sascha Hildmann und sein Trainerteam für die Rückrunde positiv gestimmt: "Wir wollen der Mannschaft Stabilität und ein gutes Umschaltspiel vermitteln. Ich weiß um die Stärken jedes Spielers und wozu jeder Einzelne in der Lage ist".

Bis zum vergangenen Freitag hat sich die Mannschaft im niederländischen Delden mit einem Kurztrainingslager auf den Ligaauftakt in knapp zwei Wochen vorbereitet. Im ersten Spiel nach der Winterpause geht es am 25.01. gleich gegen den Tabellenletzten aus Jena. Auch wenn die Partie gegen einen direkten Konkurrenten schon wegweisend im Abstiegskampf sein kann, will Hildmann zunächst den Druck von den Spielern nehmen: "Eine Entscheidung über den Klassenverbleib wird in Jena definitiv nicht fallen. Wir gehen die Partie als eines von 18 Schlüsselspielen an".

kon