Eishockey

DEL, 37. Spieltag: München stolpert erneut - Berlin gewinnt in Köln

DEL, 37. Spieltag: Ingolstadt "brutale Comeback-Mannschaft"

München stolpert erneut - Berlin gewinnt "verrücktes Spiel"

Berlins James Sheppard erzielt das Tor zum 4:3-Sieg.

Die Entscheidung in Köln: Berlins James Sheppard erzielt das Tor zum 4:3-Sieg. imago images

Der EHC Red Bull München hat nach der dritten Niederlage im vierten Spiel seinen großen Vorsprung an der Spitze eingebüßt, bleibt aber trotzdem weiterhin Tabellenerster in der DEL. Der deutsche Vizemeister unterlag am Sonntag bei den Schwenniger Wild Wings mit 0:2 (0:0, 0:1, 0:1). Die Treffer zum vierten Heimsieg nacheinander für den Tabellenvorletzten erzielten Troy Bourke und Michael Blunden.

"Das war taktisch ein sehr gutes Spiel von uns und eine sehr gute Leistung von der Mannschaft", befand der erst seit wenigen Wochen in Schwennigen tätige Chefcoach Niklas Sundblad. Das musste auch Münchens Stürmer Maximilian Kastner anerkennen. "Die Schwenninger haben es sehr gut gemacht und geben niemals auf".

Gut erholt zeigte sich Verfolger Straubing Tigers nach der überraschenden 2:5-Niederlage in Iserlohn und bezwang die Nürnberg Ice Tigers ebenfalls mit 5:2 (2:1, 0:0, 3:1).

Im Kampf um die direkten Play-off-Plätze für das Viertelfinale haben die Favoriten am Ende die besseren Nerven bewiesen. "Wir sind einfach eine brutale Comeback-Mannschaft. Am Ende hat jeder noch eine Schippe draufgelegt", sagte Ingolstadt Stürmer David Elsner nach dem 3:2 (0:2, 0:0, 3:0)-Erfolg gegen Verfolger Düsseldorfer EG. Mit 2:0 hatten die Rheinländer vorn gelegen, ehe Ville Koistinen, Mirko Höflin und Wayne Simpson die Partie innerhalb von nicht einmal vier Minuten für den ERC entschieden. Damit konnten die Ingolstädter als Tabellensechster den Vorsprung auf die DEG auf sechs Punkte ausbauen.

Auch die Eisbären Berlin konnten mit den Kölner Haien einen Konkurrenten auf Distanz halten. Trotz einer 3:0-Führung mussten die Berliner in die Verlängerung und kamen dort durch den zweiten Treffer von James Sheppard zum 4:3-Erfolg. "Das war ein völlig verrücktes Spiel. Aber wir haben nie aufgegeben", sagte der 31-Jahre alte Kanadier.

dpa