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NFL, Green Bay: Aaron Rodgers und der zweite Ring? "Daran denke ich"

Star-Quarterback der Green Bay Packers visiert den Super Bowl an

Aaron Rodgers und der zweite Ring? "Daran denke ich jeden Tag"

Aaron Rodgers ist Quarterback der Green Bay Packers.

Greift nach zwei Jahren Play-off-Abstinenz wieder an: Green Bays Star-Quarterback Aaron Rodgers. Getty Images

Es ist doch schon etwas her, als Aaron Rodgers die Vince Lombardi Trophy an der Seite von Clay Matthews (inzwischen bei den Los Angeles Rams) in die Höhe streckte, den Pokal auf einem roten Auto sitzend als Endspiel-MVP durch das Walt Disney World Resort in Orlando (Florida) fuhr und schließlich den heimischen Fans präsentierte. Ganz genau passierte das alles am 6. Februar 2011 im Stadion der Dallas Cowboys in Arlington (Texas) im Zuge von Super Bowl XLV (45) beim erfolgreichen Spiel gegen die Pittsburgh Steelers. 31:25 hieß es am Ende.

Play-off-Neuauflage gegen die Seahawks

Seither stellte Rodgers zwar Jahr für Jahr seine Klasse unter Beweis - auch 2019 trotz einiger Veränderungen nach der Übernahme von Neu-Trainer Matt LaFleur -, für einen erneuten Angriff auf die Krone reichte es aber nicht. Am nächsten kam "The Pack" einem Super-Bowl-Einzug noch mit dem hochspannenden NFC-Endspiel bei den Seattle Seahawks Anfang 2015, als nach deutlicher Führung noch in der Overtime ein dramatisches 22:28 folgte. Also gegen jene Hawks um Star-Spielmacher Russell Wilson, gegen die Green Bay an diesem Wochenende in der Nacht von Sonntag auf Montag (0.40 Uhr) dieses Mal im heimischen Lambeau Field um den Einzug ins NFC-Finale spielt.

Klar, dass in diesem Atemzug ähnlich zum abermals ausgeschiedenen Drew Brees (40, auch nur ein Super-Bowl-Sieg) auch stets das Thema aufkommt, ob es denn noch etwas mit dem zweiten Ring an der Hand wird. Mit 36 Jahren gehört "A-Rod" schließlich selbst bereits zum älteren Eisen der NFL, hat selbst vor ein paar Wochen schon über sein Karriereende in Form eines Golf-Vergleichs gesprochen ("Ich kann schon das 18. Loch sehen").

Das große Ziel: "Darum spielen wir alle dieses Spiel"

Clay Matthews und Aaron Rodgers feiern den Super-Bowl-Sieg 2010/11.

Am Höhepunkt: Linebacker Clay Matthews und Quarterback Aaron Rodgers feiern den Super-Bowl-Sieg der Packers 2011. Getty Images

Also, wie sehr beschäftigt sich Rodgers mit einem potenziellen zweiten Super-Bowl-Sieg in seiner ohnehin schon für die Hall of Fame reifen Karriere (181 Regular-Season-Spiele, 46.946 Yards, 364 Touchdowns, nur 84 Interceptions und ein Passer Rating über 102,4)?

"Daran denke ich jeden Tag", gab das Aushängeschild der Käsestädter vor dem bevorstehenden Heimspiel gegen die Seahawks die Antwort vor versammelter Medienlandschaft. "Darum spielen wir alle dieses Spiel, deswegen investierst du all die Zeit in der Offseason und machst auch all die kleinen Dinge. Nur dann kommst du an diese Stelle, wo wir jetzt nur noch zwei Spiele von einer weiteren Chance auf den Super Bowl entfernt sind."

Obwohl ich mich so fühle, als hätte ich noch einige gute Jahre im Tank, so weiß man nie, was Jahr für Jahr passiert.

Aaron Rodgers über seine Zukunft

Der zweimalige NFL-MVP Rodgers (2011, 2014) selbst weiß schließlich, "dass ich schon 36 bin. Und obwohl ich mich so fühle, als hätte ich noch einige gute Jahre im Tank, so weiß man nie, was Jahr für Jahr passiert. Wir haben jetzt die große Chance. Und es gibt immer wieder Teams, die nur eine Verletzung oder ein Play davon entfernt sind, ganz groß zu werden. Deswegen möchte ich sicherstellen, dass wir das meiste aus unserer jetzigen Chance machen."

mag

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