2. Bundesliga

St. Pauli - Jos Luhukay: "Menschlich war das nicht einfach"

St. Pauli in der Vorbereitung - ohne Vier nach Valencia

Luhukay: "Menschlich war das für mich als Trainer nicht einfach"

Jos Luhukay

Hat sich zuletzt vom großen Druck befreit: St. Pauli-Trainer Jos Luhukay. imago images

Dank zwei Heimsiegen in Serie zum Jahresabschluss 2019 sieht die Ausganslage vor der restlichen Rückrunde für den FC St. Pauli wenigstens etwas entspannter aus als noch im Spätherbst. Die Kiez-Kicker haben sich von Platz 15 auf elf geschoben, allerdings auch nur ein Zwei-Punkte-Polster auf den Relegationsrang.

In der Vorbereitung auf das zweite Halbjahr will Trainer Jos Luhukay mit seinen Schützlingen "unter anderem" daran arbeiten, "bei den Formationen flexibler" zu werden und "unsere Spielphilosophie" zu schärfen. "Die Jungs", lobt Luhukay vor der Reise ins Trainingslager nach Valencia, "haben ihre Hausaufgaben in der Winterpause gut gemacht. Man muss also nicht so viel an der Ausdauer arbeiten. Sie machen auch am Ball einen guten Eindruck."

Die Reise nach Spanien werden Ersin Zehir, Jakub Bednarczyk, Yi-Young Park und Marc Hornschuh nicht mit antreten, sie sollen in Hamburg bleiben und bei der U 23 trainieren. "Wir haben mit den vier Jungs offen gesprochen", erklärt der Cheftrainer. "Menschlich war das für mich als Trainer nicht einfach, aber es geht nur um die sportliche Situation."

Was das Personal angeht, hat Luhukay klare Vorstellungen, auch auf dem Transfermarkt. "Wir halten für die Offensive die Augen offen. Zum einen weil Mats (Möller Daehli, d. Red.) gegangen ist (zum KRC Genk), zum anderen weil wir nicht wissen, wann Christian Conteh wieder zur Verfügung steht." Ausschließen kann St. Paulis Coach auf jeden Fall einen Abgang von Stürmer Henk Veerman: "Wir lassen ihn nicht ziehen."

mkr

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