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'Jeffryy': "Platz 5 oder 6 wäre am Ende trotzdem ein Erfolg"

Ein zurückhaltender Herbstmeister

'Jeffryy': "Platz 5 oder 6 wäre am Ende trotzdem ein Erfolg"

Auch international überzeugte Yannick 'Jeffryy' Reiners dieses Jahr bereits für Borussia Mönchengladbach.

Auch international überzeugte Yannick 'Jeffryy' Reiners dieses Jahr bereits für Borussia Mönchengladbach. EA SPORTS

Immer zurückhaltend und bescheiden: Das scheint das Motto in Mönchengladbach zu sein. Denn anstatt sich passend zum Tabellenstand in der VBL auch verbal an die erste Stelle zu packen, hört man von 'Jeffryy' keine kühnen Ansagen in Richtung Konkurrenz. Man werde "natürlich auch in der zweiten Hälfte alles geben, um am Ende oben zu stehen" und habe "eine Menge Selbstvertrauen" getankt. Als Titelfavorit sieht der 24-Jährige sich und Teamkollege Richard 'Der_Gaucho10' Hormes aber nicht. Das sei "ganz klar Bremen. Ich glaube, dass andere Vereine eher mal Spieltage haben werden, an denen sie Punkte liegenlassen." Wenn Werder in der ersten Saisonhälfte Punkte abgab, lag das häufig an Erhan 'Dr. Erhano' Kayman. Im Einzel blieb der erfahrene FIFA-Profi deutlich hinter den eigenen Möglichkeiten zurück. Gleichzeitig bedeutet das für Bremen, dass sie bereits deutlich häufiger punkten werden, wenn Kayman zu seiner gewohnten Form zurückfindet. Reiners Sorgen sind daher durchaus berechtigt.

Auf den Zahn gefühlt, mit welchem Platz man nicht mehr zufrieden sei, wird 'Jeffryy' dann doch konkreter. "Platz 5 und 6 wäre am Ende trotzdem ein Erfolg. Platz 7 würde bedeuten, dass wir uns über die Play-offs für das Grand Final qualifizieren müssten. Das würde uns schon ärgern. Aber ich glaube, wenn man uns vor der Saison unter den ersten Sechs eingestuft hätte, hätten wir das dankend unterschrieben." Einen ähnlichen Ton schlug in der ersten Saisonhälfte auch Andreas Cüppers an. Der eSport-Verantwortliche in Mönchengladbach nannte die Top 16 als Mindestziel, obwohl seine Mannschaft schon damals auf dem ersten Platz der Virtual Bundesliga stand.

Atmosphäre entscheidet

Als Grund für den eigenen Erfolg sieht Reiners die Leistungen im Einzel. Vor allem defensiv ständen er und Hormes bislang sehr sicher. Die entscheidende Stärke der Gladbacher sei jedoch eine andere: "Wir kommen menschlich sehr gut miteinander klar und pushen uns gegenseitig in jedem Spiel. Ich glaube, die Atmosphäre und das gegenseitige Vertrauen machen am Ende nochmal die paar Prozent aus, die verantwortlich sind für den Erfolg. FIFA spielen kann jeder in den 22 Teams."

Christian Mittweg

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