Bundesliga

Mit Ginter und Elvedi bis 2022 - und darüber hinaus?

Gladbach: Eberl sorgt für ein starkes Fundament

Mit Ginter und Elvedi bis 2022 - und darüber hinaus?

Nico Elvedi (l.) und Matthias Ginter fühlen sich bei der Borussia wohl

Sie sollen noch länger an die Borussia gebunden werden: Nico Elvedi (l.) und Matthias Ginter. imago images

Offiziell laufen die Verträge von Matthias Ginter und Nico Elvedi "nur" bis zum Sommer 2021. Eigentlich eine Situation, die zumindest ein wenig Zeitdruck vermuten lässt - aber nicht im Falle von Borussias Innenverteidigung. Bei Elvedi, das ist seit langem kein Geheimnis mehr, verlängert sich der Kontrakt ab einer bestimmten Anzahl von Einsätzen automatisch um ein weiteres Jahr. Und auch Ginter kann über eine Klausel bis zum Sommer 2022 gehalten werden. Über Details wollte Eberl im Trainingslager in Jerez nicht sprechen, verriet aber in Bezug auf sein Abwehrduo: "Wir können noch nichts verkünden, aber es gibt bei beiden Spielern die Möglichkeit für uns, dass wir sie länger bei uns haben als nur bis zum Sommer 2021. Deswegen sind wir da sehr entspannt."

Jeder weiß, wie gut mir der Schritt nach Gladbach getan hat.

Matthias Ginter

Die Konstellation, dass Ginter und Elvedi zumindest bis zum Sommer 2022 an Gladbach gebunden sein werden, dient als weiterer Beleg, dass Eberl in Sachen Zukunftsplanung schon sehr vieles auf den Weg gebracht hat. In den vergangenen Monaten verlängerte er schon die Verträge von Yann Sommer (bis 2023), Christoph Kramer (2023), Florian Neuhaus (2024) und Laszlo Benes (2024), allesamt wichtige Stützen der Mannschaft. Und klar ist: Sowohl bei Ginter als auch bei Elvedi lässt es Eberl nicht darauf beruhen, dass sich die Verträge des Duos automatisch bis 2022 verlängern. In Planung sind bereits noch längerfristige Modelle. Ginter haben Eberls Absichten bereits erreicht. "Ich denke, dass es in den nächsten Wochen und Monaten schon ein bisschen konkreter wird", sagt der Nationalspieler zum Stand der Gespräche.

Borussias Chancen, Ginter auch über 2022 hinaus binden zu können, stehen mit Sicherheit nicht schlecht. Der Abwehrchef fühlt sich in allen Bereichen wohl bei den Fohlen, das unterstrich er in Spanien noch einmal deutlich: "Jeder weiß, wie gut mir der Schritt nach Gladbach getan hat. Sowohl persönlich als auch fußballerisch. Der Verein ist mir ans Herz gewachsen, ich fühle mich superwohl."

Jan Lustig

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