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Spurs finden keine Beweise für Rassismus gegen Rüdiger

Tottenham stellt Ermittlungen ein

Spurs finden keine Beweise für Rassismus gegen Rüdiger

Antonio Rüdiger

Die Spurs haben für seine Anschuldigungen keine Beweise gefunden: Chelsea-Verteidiger Antonio Rüdiger. picture alliance

Klub und Polizei hätten alle Untersuchungsmöglichkeiten ausgeschöpft, teilten die Spurs am Montag mit. Doch trotz "ausführlicher" Sichtung von Kamera-Aufnahmen und der Zusammenarbeit mit professionellen Lippenlesern habe die Polizei ihnen "heute mitgeteilt, dass sie nach Überprüfung und Untersuchung den Fall geschlossen hat, da sie keine Beweise finden konnte, die den Rassismusvorwurf unterstützen".

Rüdiger hatte sich bei Chelseas 2:0-Auswärtssieg kurz vor Weihnachten bei seinem Kapitän Cesar Azpilicueta über rassistische Gesänge von Spurs-Anhängern beklagt, woraufhin Schiedsrichter Anthony Taylor den FIFA-Vorgaben entsprechend die Partie unterbrochen und insgesamt drei Durchsagen des Stadionsprechers veranlasst hatte.

"Wir unterstützen Antonio Rüdiger in seinem Handeln in vollem Maße"

"Wir unterstützen Antonio Rüdiger in seinem Handeln in vollem Maße - es gibt jedoch keine Belege, die die Anschuldigung untermauern oder ihnen widersprechen", schreiben die Spurs, die zuvor angegeben hatten, jeden Zuschauer in ihrem neuen 62.062 Zuschauer fassenden Stadion erfassen und überprüfen zu können.

Es gebe nun vorerst keine Grundlage für weitere Maßnahmen. Wäre ein Schuldiger gefunden worden, hätte man entsprechend der klubeigenen Null-Toleranz-Politik ein lebenslanges Stadionverbot angestrebt, heißt es in dem Statement weiter. Es schließt mit den Worten: "Sollten irgendwelche neuen Informationen ans Licht kommen, werden sie vollumfänglich untersucht."

jpe

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